Neues aus dem Verein
★ Neuland im Dolinen-Land!
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...Von: Tobias V. | fda42@toar.de
Monatstreff Juli
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
VDHK-Jahrestagung: Höhle-Mensch-Natur
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“. Auf dem Programm steht unter and...
Ort: Charlottenhöhle bei Giengen-Hürben
Von: Joachim und Holger
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Vortrag von Joachim und Holger. Vorträge und Workshops können angemeldet werden.
Klettertag für Aacher Kinder
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig). Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher F...
Von: FdA
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig).
Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher Ferienprogramms geplant.
3. Aacher Höhlentag
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Ort: Aach, beim Aachtopf / Blätterteighöhle
Von: Georg Fleischmann | georg.fleischmann@ff-35.de
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Gästeabend ARGE Grabenstetten
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Von: FdA
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Filme vom 2. Höhlentag
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt: Film auf YouTube ansehenHier der Film von Bernd Hugger, d...
Von: Webmaster / FdA
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt:
Hier der Film von Bernd Hugger, den er am 2. Höhlentag 2024 im Keller neben der Höhle gezeigt hat:
Wir bitten, die Rechte der jeweiligen Filmersteller zu beachten. Weitere Informationen gerne beim Seitenverwalter.
Fledermaus-Schutzzeit & Links
🦇 Fledermaus-SchutzzeitDie Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung! Weitere Termine & FormulareWeiter...
Von: FdA
🦇 Fledermaus-Schutzzeit
Die Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung!
Weitere Termine & Formulare
- Weitere HöFo-Termine gibt es auf der Seite der ARGE Grabenstetten (Karstseminar RT, Speleo-Südwest, ARGE Blaukarst und ARGE Blautopf).
- Aufnahmeantrag, Satzung und Haftungsausschluss für die Befahrung der Donauhöhle sind im internen Bereich verfügbar.
Der neue Vorstand der FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.: 1. Vorsitzender:...
Von: FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.:
- 1. Vorsitzender: Georg Fleischmann
- 2. Vorsitzender: Jörn Brumme
- Kassier: Edwin Klotz
- Schriftführerin: Manuela Ehrich–Biesinger
- Beisitzer: Lothar Dietrich, Linus Köhnlechner, Ewald Lauer †
Monatstreff FdA
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach. Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Von: FdA | hoehlenwind@googlemail.com
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach.
Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
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Zuletzt aktualisiert:
VorschauUpdate64. Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) in Giengen-Hürben
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) lädt vom 23. bis 26. Juli 2026 zur jährlichen Tagung in die HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben ein, um unter dem Motto „Höhle-Mensch-Natur“ den Austausch in der Speläologie zu fördern.
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) lädt vom 23. bis 26. Juli 2026 zur jährlichen Tagung in die HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben ein, um unter dem Motto „Höhle-Mensch-Natur“ den Austausch in der Speläologie zu fördern.
64. Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) in Giengen-Hürben
Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 wird die 64. Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher (VdHK) in Giengen-Hürben stattfinden. Die Veranstaltung wird in der HöhlenErlebnisWelt, Lonetalstraße 61, 89537 Giengen-Hürben, im Geopark Schwäbische Alb ausgerichtet. Die Tagung steht unter dem kombinierten Motto „Höhle-Mensch-Natur“ und verspricht ein umfassendes Programm für die Karst- und Höhlenforschungsgemeinschaft.
Fokus auf Interdisziplinarität und Austausch
Die Jahrestagung des VdHK bietet eine wichtige Plattform für Speläologen, Geologen, Biologen und Naturschützer, um aktuelle Forschungsergebnisse, neue Entdeckungen und Herausforderungen im Bereich der Höhlen- und Karstforschung zu diskutieren. Themenschwerpunkte umfassen in der Regel die Morphologie und Hydrogeologie von Karstgebieten, die Biospeläologie, also die Erforschung von Lebewesen in Höhlen, sowie Fragen des Höhlenschutzes und der Öffentlichkeitsarbeit.
Veranstaltungsort und Rahmenprogramm
Der gewählte Tagungsort in Giengen-Hürben ist besonders relevant, da sich in der Region der Schwäbischen Alb zahlreiche bedeutende Karsterscheinungen und Höhlen befinden, darunter die Charlottenhöhle und die Vogelherdhöhle mit ihren eiszeitlichen Kunstfunden. Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden sind traditionell auch Exkursionen in die umliegenden Höhlen und Karstlandschaften geplant, die den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, die Theorie mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen und die einzigartige Geologie des Gebiets zu erkunden.
VorschauSommerliche Jazzklänge in der Höhle: 'Cooling At The Cave' im Dunbar Cave State Park
Am 18. Juli 2026 findet im Dunbar Cave State Park, Tennessee, USA, das Event 'Cooling At The Cave' statt, das Live-Jazzmusik mit einer einzigartigen Höhlenatmosphäre verbindet.
Am 18. Juli 2026 findet im Dunbar Cave State Park, Tennessee, USA, das Event 'Cooling At The Cave' statt, das Live-Jazzmusik mit einer einzigartigen Höhlenatmosphäre verbindet.
VorschauUpdateNational Speleological Society (NSS) veranstaltet 83. Jahrestagung in Corydon, Indiana
Die NSS lädt zu ihrer jährlichen Konvention in die höhlenreiche Region des Ohio River Valley ein, mit Fokus auf Höhlenforschung, Naturschutz und Bildung.
Die NSS lädt zu ihrer jährlichen Konvention in die höhlenreiche Region des Ohio River Valley ein, mit Fokus auf Höhlenforschung, Naturschutz und Bildung.
83. Jahrestagung der National Speleological Society (NSS)
Vom 6. bis zum 10. Juli 2026 findet die 83. Jahrestagung der National Speleological Society (NSS) in Corydon, Indiana, USA, statt. Diese Veranstaltung zieht jährlich Hunderte von Höhlenforschern, Wissenschaftlern und Enthusiasten zusammen, um sich über aktuelle Projekte, Forschungsergebnisse und neue Techniken in der Speläologie auszutauschen.
Karstlandschaft des Ohio River Valley
Corydon liegt in der malerischen Karstregion des Ohio River Valley, die für ihre zahlreichen Höhlen bekannt ist. Innerhalb von zwei Stunden Fahrzeit vom Tagungsort sind Hunderte von Höhlen erreichbar, darunter das längste Höhlensystem der Welt, die Mammoth Cave, und zwei weitere, die zu den zehn längsten der USA gehören. Die Region bietet nicht nur Abenteuer, sondern auch eine Zeitreise, da die Höhlen als Schutzräume für Ureinwohner und Verstecke während des Bürgerkriegs dienten.
Programm und Attraktionen
Die Konvention wird ein breites Spektrum an Aktivitäten umfassen, darunter Workshops, Exkursionen zu Höhlen, gesellschaftliche Veranstaltungen und eine Ausstellung der riesigen Bodenkarte des Mammoth Cave Systems der Cave Research Foundation. Diese 18m x 18m große Karte, die fast 70 Jahre Vermessungsarbeit darstellt, wird im Windell Ag Building ausgestellt und ermöglicht es den Besuchern, die erforschten Passagen und historischen Verbindungen des Höhlensystems zu verfolgen. Zudem werden Kurse in Speleologie angeboten, die sich mit Geologie, Geochemie, Karsthydrologie, Biologie und Paläontologie befassen.
Die NSS ist die weltweit größte Mitgliederorganisation, die sich auf Höhlenforschung konzentriert und sich für die Erforschung, den Schutz, die Bildung und die Wissenschaft rund um Höhlen einsetzt.
VorschauJährliche Höhlenmesse im Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems in Oberösterreich
Am Samstag, den 4. Juli 2026, findet die traditionelle Höhlenmesse im imposanten Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems im Salzkammergut statt. Ein bedeutendes Ereignis für die lokale Speläologie und die Öffentlichkeit.
Am Samstag, den 4. Juli 2026, findet die traditionelle Höhlenmesse im imposanten Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems im Salzkammergut statt. Ein bedeutendes Ereignis für die lokale Speläologie und die Öffentlichkeit.
Jährliche Höhlenmesse im Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems in Oberösterreich
Die Höhlenforscher in Oberösterreich laden am Samstag, den 4. Juli 2026, zur jährlichen Höhlenmesse im eindrucksvollen Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems ein. Die Messe beginnt um 16:00 Uhr und ist ein fester Bestandteil des jährlichen Kalenders der Speläologen in der Region.
Ein spirituelles Erlebnis im Untergrund
Der Gigantendom, eine massive Höhlenhalle innerhalb des ausgedehnten Schönberg-Höhlensystems, bietet eine einzigartige Kulisse für diese besondere Veranstaltung. Solche Höhlenräume sind oft durch langjährige Karstprozesse entstanden, bei denen Wasser kalkhaltiges Gestein löst und beeindruckende geologische Formationen schafft. Die Höhlenmesse verbindet spirituelle Besinnung mit der Ehrfurcht vor den Naturwundern der Unterwelt, die von der Höhlenforschung und dem Höhlenschutz bewahrt werden.
Logistische Hinweise für Teilnehmer
Für die Teilnahme an der Höhlenmesse sind spezifische Treffpunkte und Zeiten zu beachten: Am Freitag, den 3. Juli, ist der Treffpunkt zwischen 16:30 und 17:00 Uhr (spätestens) am Schranken kurz vor der Rettenbachalm. Am Samstag, den 4. Juli, ist der Treffpunkt zwischen 10:30 und 11:00 Uhr (spätestens) ebenfalls am Schranken vor der Rettenbachalm. Eventuelle Reservierungen für Übernachtungen auf der Ischler Hütte sollten über das Online-Reservierungssystem des Alpenvereins vorgenommen werden. Dieses Vorgehen gewährleistet eine reibungslose Organisation und sichert die Unterkunft in dieser malerischen Region des Salzkammerguts.
Prähistorische Funde in der Fureidis-Höhle werfen neues Licht auf Acheulo-Yabrudian-Kultur
In Nordisrael wurde eine außergewöhnlich gut erhaltene, 300.000 Jahre alte Fundstätte entdeckt, die tiefe Einblicke in frühe menschliche Zivilisationen bietet.
In Nordisrael wurde eine außergewöhnlich gut erhaltene, 300.000 Jahre alte Fundstätte entdeckt, die tiefe Einblicke in frühe menschliche Zivilisationen bietet.
Prähistorische Funde in der Fureidis-Höhle werfen neues Licht auf Acheulo-Yabrudian-Kultur
Forscher der Israel Antiquities Authority und der Universität Haifa haben in der Fureidis-Höhle im Norden Israels eine bemerkenswerte archäologische Fundstätte der Acheulo-Yabrudian-Kultur freigelegt. Die gut erhaltene Höhle, deren Alter auf etwa 300.000 Jahre datiert wird, bietet seltene Einblicke in das menschliche Leben während des Unteren Paläolithikums, einer kritischen Übergangsphase, noch bevor Neandertaler und moderne Menschen die Region dominierten.
Zeugnisse alter Lebensweisen und Technologie
Zu den beeindruckenden Entdeckungen gehören Feuerstein-Schaber und -Faustkeile, Knochen von Damhirschen, Gazellen und urzeitlichen Pferden sowie deutliche Hinweise auf den kontrollierten Einsatz von Feuer. Diese Funde legen nahe, dass die Acheulo-Yabrudian-Kultur hier intensiv aktiv war und komplexe Verhaltensmuster entwickelte, die später Neandertaler und moderne Menschen charakterisierten, wie beispielsweise die Bildung größerer sozialer Gruppen und längere Aufenthalte an einzelnen Siedlungsplätzen.
Die Höhle, gelegen nahe des Zichron Yaakov Autobahnkreuzes, ist von globaler Bedeutung und wurde dank außergewöhnlicher Umweltbedingungen hervorragend konserviert. Ihre Erforschung soll weitere Informationen über die Mobilität, Jagdstrategien und sozialen Interaktionen dieser frühen Menschen liefern. Das Projekt wird von Netivei Ayalon finanziert, und die Forscher hoffen, die Höhlenstätte nach Abschluss der Untersuchungen der Öffentlichkeit zugänglich machen zu können. Ähnlich alte Stätten wurden in der Qesem-Höhle in Zentralisrael und der Tabun-Höhle in Nordisrael entdeckt.
33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die renommierte 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" wird vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, abgehalten. Dieses jährlich stattfindende akademische Ereignis versammelt führende Forscher und Studierende aus der ganzen Welt, um die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Karstforschung zu diskutieren. Das diesjährige Hauptthema lautet "Kohlenstoffpfade im Karst" (Carbon Pathways in Karst).
Forschung an der Schnittstelle von Geologie und Klima
Die Karstologie, die wissenschaftliche Untersuchung von Karstphänomenen, spielt eine entscheidende Rolle für das Verständnis globaler biogeochemischer Kreisläufe. Das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst" beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wasser, Gestein und organischem Material in Karstlandschaften. Es umfasst die Untersuchung der Kohlenstoffbindung und -freisetzung in Höhlensystemen, die Rolle des Karstes im globalen Kohlenstoffkreislauf und die Auswirkungen des Klimawandels auf Karstgebiete. Die "Klassische Karstregion" in Slowenien ist historisch bedeutsam, da hier die moderne Karstforschung ihren Ursprung hat und der Begriff "Karst" aus der lokalen Bezeichnung dieser Region abgeleitet wurde. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Austausch über innovative Messtechniken, hydrologische Modelle und Fallstudien, die zur besseren Verwaltung und zum Schutz dieser einzigartigen und fragilen Ökosysteme beitragen.
Neues Leben in Lavaröhren auf La Palma: Mikroorganismen besiedeln frische vulkanische Höhlen
Auf La Palma wurden fünf Jahre nach Vulkanausbrüchen erste mikrobielle Gemeinschaften in neu entstandenen Lavaröhren entdeckt, was wichtige Erkenntnisse zur Ökosystembildung liefert.
Auf La Palma wurden fünf Jahre nach Vulkanausbrüchen erste mikrobielle Gemeinschaften in neu entstandenen Lavaröhren entdeckt, was wichtige Erkenntnisse zur Ökosystembildung liefert.
Anpassung an unwirtliche Bedingungen
Das internationale Forscherteam, bestehend aus Wissenschaftlern verschiedener Universitäten aus Andalusien und Portugal sowie des Geologischen und Bergbauinstituts Spaniens (IGME-CSIC) und des Höhlenforschungsverbands der Kanarischen Inseln, untersucht, wie diese Mikroorganismen in der Lage sind, sich an die neuen und widrigen Bedingungen der vulkanischen Höhlen anzupassen. Da die frisch entstandenen Röhren komplett 'Neuland' sind, also frei von jeglicher Erde und Vegetation, können die Wissenschaftler hier quasi von 'Stunde null' an beobachten, wie sich ein neues Ökosystem entwickelt. Diese Forschung liefert wertvolle Einblicke in die Biospeläologie und die Widerstandsfähigkeit des Lebens in extremen Umgebungen.Speläologische Forschung in vulkanischen Strukturen
Die Untersuchung von Lavaröhren ist ein spezialisierter Bereich der Speläologie, der sich mit der Erforschung von Höhlen vulkanischen Ursprungs befasst. Diese natürlichen Tunnel entstehen, wenn Lava unter einer verfestigten Oberfläche fließt und sich beim Abfließen ein Hohlraum bildet. Solche Forschungen sind entscheidend, um die geologischen Prozesse und die einzigartige Biologie dieser unterirdischen Welten zu verstehen. Die Erkenntnisse von La Palma tragen maßgeblich zum globalen Wissen über die Besiedlung und Evolution von Leben in jungen geologischen Formationen bei.
UpdateNeuentdeckung einer prähistorischen bemalten Höhle im Tohma Canyon, Türkei
Im Osten der Türkei wurde eine neu identifizierte prähistorische Höhle im Tohma Canyon entdeckt, die fast 100 menschliche und tierische Figuren sowie geometrische Symbole in roten Farbtönen aufweist.
Im Osten der Türkei wurde eine neu identifizierte prähistorische Höhle im Tohma Canyon entdeckt, die fast 100 menschliche und tierische Figuren sowie geometrische Symbole in roten Farbtönen aufweist.
Ein Fenster zur symbolischen Welt prähistorischer Anatolien
Eine bahnbrechende Entdeckung im Tohma Canyon, in der Provinz Malatya im Osten der Türkei, hat die Archäologie in Aufruhr versetzt: Eine neu identifizierte prähistorische Höhle birgt fast 100 Darstellungen von Menschen, Tieren und eine Vielzahl geometrischer Symbole, die in roten und rötlich-braunen Tönen gemalt wurden. Diese Funde könnten zu den wichtigsten bemalten Höhlenstätten Anatoliens zählen.
Schichtungen weisen auf lange Nutzungsdauer hin
Erste Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Stätte nicht nur einmalig genutzt und dann aufgegeben wurde, sondern eine vielschichtige visuelle Oberfläche darstellt. Überlappende Figuren, sich kreuzende Linien und stilistische Unterschiede weisen auf eine wiederholte Nutzung über einen langen Zeitraum hin. Das interdisziplinäre Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Levent İskenderoğlu von der İnönü Universität betonte die Notwendigkeit des Schutzes dieser fragilen Kunstwerke, bevor weitere wissenschaftliche Analysen durchgeführt werden können.
Die bemalten Höhlen und Felskunststätten sind von unschätzbarem Wert, da sie Ausdrucksformen bewahren, die in gewöhnlichen archäologischen Ablagerungen selten überleben. Die Höhle in Malatya könnte dazu beitragen, das Verständnis prähistorischer Gemeinschaften in Ostanatolien zu vertiefen, insbesondere wie sie Räume markierten, Tiere und Menschen darstellten und Symbole nutzten, um ihrer Welt Sinn zu geben.
Vandalismus in der Hoyo Negro Höhle bedroht 13.000 Jahre altes Skelett von 'Naia'
Das archäologisch bedeutsame 13.000 Jahre alte Skelett von 'Naia' in der mexikanischen Hoyo Negro Höhle wurde durch unbefugtes Betreten von Tauchern beschädigt, was erhebliche Besorgnis über den Schutz des unterirdischen Kulturerbes auslöst.
Das archäologisch bedeutsame 13.000 Jahre alte Skelett von 'Naia' in der mexikanischen Hoyo Negro Höhle wurde durch unbefugtes Betreten von Tauchern beschädigt, was erhebliche Besorgnis über den Schutz des unterirdischen Kulturerbes auslöst.
Vandalismus in der Hoyo Negro Höhle bedroht 13.000 Jahre altes Skelett von 'Naia'
Ein Bericht vom 5. Juni 2026 enthüllt, dass das unschätzbar wertvolle, 13.000 Jahre alte Skelett einer jungen Frau, bekannt als 'Naia', in der Hoyo Negro Höhle nahe Tulum, Mexiko, durch Vandalismus unbefugter Taucher beschädigt wurde. Die Stätte, die als eine der wichtigsten unterwasserarchäologischen Fundstätten Amerikas gilt, hat erheblichen Schaden genommen, da Knochen bewegt und beschädigt wurden.
Die Bedeutung von Hoyo Negro und 'Naia'
Die Hoyo Negro Höhle, Teil des ausgedehnten Sistema Sac Actun, wurde 2007 von einem Team aus Höhlentauchern entdeckt. Dort fanden sie in einer massiven, glockenförmigen Kammer das Skelett von 'Naia' zusammen mit den Knochen von neunzig ausgestorbenen Eiszeit-Tieren. Die wissenschaftliche Bedeutung des Fundes liegt in der einzigartigen Erhaltung und den Erkenntnissen, die 'Naia' über die früheste Besiedlung Amerikas liefert. Die Höhle war aufgrund ihrer Tiefe, Dunkelheit und Komplexität stets schwer zugänglich, was den aktuellen Vandalismus umso besorgniserregender macht.
Bedrohung des Unterirdischen Kulturerbes
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen beim Schutz des submarinen und unterirdischen Kulturerbes. Trotz der Bemühungen von Archäologen, Informationen über die Funde sieben Jahre lang zurückzuhalten, um wissenschaftliche Ergebnisse zu sichern, konnte die Stätte nicht vor Plünderung und Beschädigung durch unautorisierte Personen geschützt werden. Mexikanische Behörden sind nun unsicher, ob sie den Grad an wissenschaftlichem Erfolg wiederherstellen können, der nach einem Jahrzehnt der Erforschung erreicht wurde. Der Schutz solcher einzigartiger Karsthöhlensysteme und der darin enthaltenen archäologischen Funde erfordert verstärkte internationale Zusammenarbeit und Aufklärung.
Definitionen:
- Sistema Sac Actun: Eines der größten bekannten Unterwasserhöhlensysteme der Welt, gelegen auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko.
- Hoyo Negro: Eine spezifische, archäologisch bedeutsame Kammer innerhalb des Sistema Sac Actun, bekannt für die Entdeckung des 'Naia'-Skeletts.
- Submergiertes Archäologisches Erbe: Archäologische Stätten oder Artefakte, die unter Wasser gefunden wurden, wie versunkene Städte, Schiffswracks oder in diesem Fall überflutete Höhlen mit prähistorischen Überresten.
- Karsthöhlensystem: Ein komplexes Netzwerk von Höhlen und Gängen, das sich in löslichem Gestein, typischerweise Kalkstein, bildet.
Internationale Höhlentauch-Konferenz 2026 des NSS-CDS in Florida
Die NSS Cave Diving Section (CDS) veranstaltet vom 5. bis 6. Juni 2026 ihre internationale Konferenz für Höhlentaucher in Alachua, Florida.
Die NSS Cave Diving Section (CDS) veranstaltet vom 5. bis 6. Juni 2026 ihre internationale Konferenz für Höhlentaucher in Alachua, Florida.
Globales Treffen der Höhlentauch-Community in Florida
Die National Speleological Society – Cave Diving Section (NSS-CDS) lädt zur Internationalen Höhlentauch-Konferenz 2026 ein, die vom 5. bis 6. Juni in The Barn at Rembert Farms in Alachua, Florida, USA, stattfindet. Diese Konferenz ist ein wichtiges Ereignis für die weltweite Gemeinschaft der Höhlentaucher und bietet eine Plattform für den Austausch über neue Techniken, Sicherheitsstandards und aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich des Höhlentauchens.
Innovationen und Sicherheit im Höhlentauchen
Höhlentauchen ist eine spezialisierte Form des Tauchens, die die Erkundung wassergefüllter Höhlen und Siphons umfasst. Diese Disziplin erfordert umfassende Ausbildung, spezielle Ausrüstung und ein tiefes Verständnis der Karsthydrogeologie – der Wissenschaft von den Wasserbewegungen in Karstgebieten. Ein Siphon in der Höhlenforschung ist ein vollständig wassergefüllter Gangabschnitt, der ein freies Atmen an der Oberfläche unmöglich macht und spezielle Tauchkenntnisse erfordert.
Die Konferenz bietet Mitgliedern und Nichtmitgliedern die Möglichkeit, an Vorträgen und Workshops teilzunehmen. Florida ist mit seinen zahlreichen unterirdischen Flusssystemen und Cenoten ein Hotspot für das Höhlentauchen und ein idealer Ort für ein solches internationales Treffen.
Neue Höhlenentdeckungen und einzigartige Höhlenperlen im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang, Vietnam
Ein britisch-vietnamesisches Höhlenforschungsteam hat im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang 26 neue Höhlen und Erweiterungen entdeckt und Hunderte einzigartige Höhlenperlen gefunden, die Aufschluss über geologische Prozesse geben.
Ein britisch-vietnamesisches Höhlenforschungsteam hat im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang 26 neue Höhlen und Erweiterungen entdeckt und Hunderte einzigartige Höhlenperlen gefunden, die Aufschluss über geologische Prozesse geben.
Erweiterung des Höhlensystems in Phong Nha-Ke Bang
Ein Team von Höhlenforschungsexperten aus Großbritannien und Vietnam hat im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang (Provinz Quang Tri, Vietnam) 26 neue Höhlen und Erweiterungen von drei bereits bekannten Höhlen entdeckt. Diese neuen Abschnitte umfassen eine Gesamtlänge von 13.643 Metern. Die Thien-Cung-Höhle, mit einer Länge von 4.206 Metern, wurde als der prähistorische Wasserlauf des Hang-Toi-Flusses identifiziert und weist eine große Fläche mit zahlreichen Stalaktiten auf. Sie verläuft nahezu parallel zum System der Dunklen Höhle und ist hydrologisch mit dem Chay-Fluss verbunden.
Hunderte von Höhlenperlen geben Einblicke in geologische Prozesse
Besonders bemerkenswert ist der Fund von Hunderten von Höhlenperlen (Speläothemen in Form kleiner, runder Konkretionen) in der Hung-Höhle sowie in der Over-Höhle und der Son-Doong-Höhle, die alle Teil des Hung-Thoong-Höhlensystems sind. Diese Perlen sind ein Produkt von Jahrtausenden geologischer Aktivität. Sie bilden sich, wenn Wasser durch Kalksteinschichten sickert und Kalziumkarbonat mit sich führt. Dieses lagert sich um kleine Sand- oder Kieskörner ab, die als Kern dienen. Über lange Zeiträume verdicken sich die Kalziumschichten und bilden konzentrische Kreise.
Die Entstehung von Höhlenperlen erfordert spezielle Bedingungen: einen ständigen Wasserfluss in terrassenförmigen Bereichen des Höhlenbodens, der die Ausfällung und Ablagerung von Kalzium und anderen Mineralien um den Kern herum ermöglicht. Das durch die Terrassenfelder fließende Wasser sorgt dafür, dass diese Gebilde rollen und aneinander reiben, wodurch ihre glatte, kugelförmige oder eiförmige Oberfläche entsteht. Diese Entdeckungen besitzen nicht nur wissenschaftlichen Wert, sondern auch ein hohes touristisches Potenzial.
UpdateEntdeckung prähistorischen Kupferabbaus und Bestattungen in hochalpiner Höhle Cova 338, Pyrenäen
Eine 5.500 Jahre alte Höhle in den östlichen Pyrenäen offenbart die frühesten Spuren hochalpinen Bergbaus in Europa und geheimnisvolle Kinderbestattungen.
Eine 5.500 Jahre alte Höhle in den östlichen Pyrenäen offenbart die frühesten Spuren hochalpinen Bergbaus in Europa und geheimnisvolle Kinderbestattungen.
Entdeckung prähistorischen Kupferabbaus und Bestattungen in hochalpiner Höhle Cova 338, Pyrenäen
In einer spektakulären Entdeckung in den östlichen Pyrenäen in Spanien haben Archäologen Beweise für eine prähistorische Besiedlung und frühe Bergbauaktivitäten in der Höhle Cova 338 gefunden. Die Höhle liegt auf über 2.235 Metern über dem Meeresspiegel im Núria-Tal und widerlegt die bisherige Annahme, dass hochalpine Umgebungen von prähistorischen Gemeinschaften nur kurzzeitig durchquert wurden. Stattdessen zeigen die Funde, dass diese Höhle über einen Zeitraum von etwa 2.000 Jahren, vom 5. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr., wiederholt und intensiv genutzt wurde.
Hinweise auf frühen Bergbau und mysteriöse Bestattungen
Die Ausgrabungen, die zwischen 2021 und 2023 von Wissenschaftlern der Universitat Autònoma de Barcelona (UAB) und des Institut Català de Paleoecologia Humana i Evolució Social (IPHES-CERCA) durchgeführt wurden, brachten Dutzende von antiken Feuerstellen zutage, die Fragmente eines grünen Minerals enthielten. Detailuntersuchungen deuten darauf hin, dass es sich um Malachit handelt, ein kupferreiches Mineral, das zur Kupfergewinnung verarbeitet werden kann. Sollte sich dies bestätigen, wäre Cova 338 ein überraschend frühes hochalpines Bergbaulager und die früheste bekannte Kupfergewinnung in Westeuropa.
Die Entdeckung eines Kinderknochens und eines Babyzahns macht den Fund noch faszinierender und wirft die Möglichkeit auf, dass die Höhle auch als Bestattungsstätte gedient haben könnte. Dies deutet auf eine komplexere Nutzung des hochalpinen Karstgebiets hin, als bisher angenommen. Die Forschung in der Cova 338 verspricht, unser Verständnis der prähistorischen Nutzung von Gebirgslandschaften und der Entwicklung menschlicher Technologie grundlegend zu verändern.
UpdateBacon Hole in Wales: Rote Markierungen als älteste Felskunst Großbritanniens neu klassifiziert
Nach fast einem Jahrhundert der Kontroverse bestätigen moderne Datierungsmethoden, dass die roten Linien in der Bacon Hole auf der Gower-Halbinsel in Wales die älteste bekannte Felskunst Großbritanniens und Nordwesteuropas darstellen.
Nach fast einem Jahrhundert der Kontroverse bestätigen moderne Datierungsmethoden, dass die roten Linien in der Bacon Hole auf der Gower-Halbinsel in Wales die älteste bekannte Felskunst Großbritanniens und Nordwesteuropas darstellen.
Neue Erkenntnisse zur prähistorischen Felskunst
Die Höhle Bacon Hole auf der Gower-Halbinsel in Wales birgt nun offiziell die älteste Felskunst Großbritanniens. Ein Team moderner Forscher hat rote parallele Linien an einer Höhlenwand auf ein Alter von 18.300 bis 15.700 Jahren datiert, was sie in das Pleistozän, die letzte Eiszeit, einordnet. Dies revidiert eine fast hundertjährige Kontroverse: Nach ihrer Entdeckung im Jahr 1912 wurden die Markierungen zunächst als prähistorische Felskunst eingestuft, 1928 jedoch als natürliche Ablagerungen von rotem Oxid abgetan und gerieten in Vergessenheit.
Moderne Speläologie bestätigt historische Hypothese
Durch den Einsatz von Uran-Thorium-Datierung für die Pigmente konnte das Forscherteam um George Nash, einem Archäologen der Universität Coimbra und der Universität Liverpool, das hohe Alter der elf roten Linien zweifelsfrei belegen. Die Linien sind horizontal angeordnet und weisen einen gleichmäßigen Abstand auf, was auf ein bewusstes und strukturiertes Muster hindeutet. Die 'Farbe' wurde als ein gemischtes Pigment aus Hämatit – einer Eisenoxidverbindung – und Tonresten identifiziert. Die Felskunst (oder Höhlenmalerei) ist eine Form der Kunst, bei der Bilder auf Felswände oder Höhlenwände gemalt, graviert oder gezeichnet werden. Das Pleistozän ist eine geologische Epoche, die vor etwa 2,6 Millionen Jahren begann und vor etwa 11.700 Jahren endete, bekannt für wiederholte Eiszeiten.
Bedeutung für die Erforschung der Eiszeitmenschen
Die Region um den Bristol Channel war während dieser Zeit ein fruchtbares Plateau, das von Mammuts, Bisons, Pferden und Rentieren bewohnt wurde. Es wird angenommen, dass diese Tiere Jäger- und Sammler anzogen, von denen einige in den fast 100 Höhlen der Gower-Halbinsel Schutz suchten. Die Wiederentdeckung und präzise Datierung dieser Kunstwerke liefert wichtige Einblicke in das kulturelle und soziale Leben der Eiszeitmenschen in dieser Region.
UpdateGrand Canyon: Geheime unterirdische Wassersysteme werden kartiert
Wissenschaftler kartieren die verborgenen Höhlennetzwerke des Grand Canyon, um die Wasserversorgung des Parks zu verstehen und zu schützen.
Wissenschaftler kartieren die verborgenen Höhlennetzwerke des Grand Canyon, um die Wasserversorgung des Parks zu verstehen und zu schützen.
Sistema Cheve Expedition 2026: Vorstoß in die potenziell tiefste Höhle der Welt
Die Sistema Cheve Expedition setzt 2026 ihre ambitionierten Erkundungen in Mexiko fort, mit dem Hauptziel, die Verbindung zur Cueva de la Mano zu finden und damit die tiefste Höhle der Welt zu kartieren.
Die Sistema Cheve Expedition setzt 2026 ihre ambitionierten Erkundungen in Mexiko fort, mit dem Hauptziel, die Verbindung zur Cueva de la Mano zu finden und damit die tiefste Höhle der Welt zu kartieren.
Tiefenrekordjagd in Mexiko: Die Sistema Cheve Expedition
Die Sistema Cheve Expedition in den abgelegenen Sierra Cuicateca Bergen von Oaxaca, Mexiko, stellt weiterhin einen Brennpunkt der internationalen Speleologie dar. Im Jahr 2026 konzentriert sich das Team auf die kritische Phase der Erkundung über dem Cheve East Sumpf hinaus. Das ultimative Ziel der Expedition ist es, eine Verbindung zwischen der Sistema Cheve und der Cueva de la Mano herzustellen. Eine solche Verbindung würde ein Höhlensystem mit einer vertikalen Ausdehnung von 2.730 Metern schaffen und damit die tiefste Naturhöhle der Erde darstellen.
Logistische und technische Herausforderungen im Karst
Die Erkundung der Sistema Cheve ist eine logistisch und technisch äußerst anspruchsvolle Unternehmung. Die Planung für 2026 umfasst die kontinuierliche Unterstützung eines Teams von bis zu vier Höhlentauchern, die über den Harmony Hall East Sumpf hinaus operieren sollen. Tauchen in tiefen Höhlen dieses Charakters ist die letzte Option und erfordert einen immensen Aufwand an Ausrüstung, Zeit und Unterstützung durch ein großes Team. Die letzten fünf Jahre intensiver Vorbereitung haben zu diesem entscheidenden Moment geführt, in dem die Passage des East Sumpfes als strategisch wichtigster Schritt in diesem „subterranean chess“ angesehen wird.
Wissenschaftliche und explorative Bedeutung
Über die reinen Tiefenrekorde hinaus birgt die Erkundung und Kartierung solcher Höhlensysteme ein enormes wissenschaftliches Potenzial. Hydrologische Tracermessungen haben bereits gezeigt, dass injizierte Farbstoffe aus dem Cheve-Fluss 20 Kilometer nördlich und 2.730 Meter tiefer in der Cueva de la Mano wieder auftauchten. Die Expedition verspricht nicht nur ein tieferes Verständnis der Karsthydrogeologie der Region, sondern könnte auch zu wichtigen Entdeckungen in der Biologie (z.B. neue Extremophilen), Geologie und Archäologie führen. Zudem motiviert sie die Entwicklung neuer Explorationstechnologien und festigt die Position von Sistema Cheve als eines der bedeutendsten Höhlenforschungsprojekte weltweit.
UpdateAktuelle Explorationserfolge des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V. im Frühsommer 2026
Der Arbeitskreis Kluterthöhle (AKKH) e.V. verzeichnete im Mai und Juni 2026 weitere Fortschritte bei den Grabungs- und Explorationsarbeiten im Kluterthöhlensystem, darunter erfolgreiche Einsätze in der Bismarckhöhle und der Hasenacker Höhle.

Kontinuierliche Erforschung des Kluterthöhlensystems
Der Arbeitskreis Kluterthöhle (AKKH) e.V., eine engagierte speleologische Vereinigung, konnte im Frühsommer 2026 mehrere beachtliche Erfolge bei der Erforschung und Dokumentation des weitläufigen Kluterthöhlensystems in Ennepetal vermelden. Diese kontinuierlichen Aktivitäten sind entscheidend für das Verständnis der komplexen geologischen Strukturen dieses Karstgebietes.
Grabungsfortschritte in der Bismarck- und Hasenacker Höhle
Am 3. Mai 2026 meldete der AKKH den erfolgreichen Einsatz einer Spillwinde, die bei Grabungsarbeiten in der Bismarckhöhle eine effizientere Materialförderung zur Westfalenhalle innerhalb des Höhlensystems ermöglichte. Dies stellt einen wichtigen logistischen Fortschritt für die Untertage-Arbeiten dar. Nur wenige Wochen später, am 31. Mai 2026, wurde die potenzielle Verbindung zur Paradieshöhle im Kluterthöhlensystem weiter ausgebaut, was neue Perspektiven für die Systemerweiterung eröffnet.
Auch in der Hasenacker Höhle waren die Mitglieder des AKKH aktiv. Am 24. Mai 2026 erfolgten dort Arbeiten, die in Absprache mit der Stadt Ennepetal stattfanden und die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Behörden unterstreichen. Diese Projekte tragen maßgeblich zur Erweiterung des bekannten Höhlenkatasters und zum Schutz der empfindlichen unterirdischen Ökosysteme bei.
UpdateErfolgreiche Höhlenrettung in Laos: Goldsucher aus überfluteter Höhle gerettet
Eine internationale Rettungsaktion in Laos führte zur Bergung von mehreren Goldsuchern, die in einer plötzlich überfluteten Höhle eingeschlossen waren, wobei die Suche nach weiteren Vermissten fortgesetzt wurde.
Eine internationale Rettungsaktion in Laos führte zur Bergung von mehreren Goldsuchern, die in einer plötzlich überfluteten Höhle eingeschlossen waren, wobei die Suche nach weiteren Vermissten fortgesetzt wurde.
Rettungseinsatz in überfluteter Höhle in Laos
Im Mai 2026 fand in Laos eine dramatische Höhlenrettungsaktion statt, bei der mehrere Goldsucher aus einer durch heftige Regenfälle überfluteten Höhle im Bezirk Longchaeng der Provinz Xaisomboun gerettet werden konnten. Die Gruppe war seit dem 19. Mai in der Höhle eingeschlossen, nachdem plötzlich Wasser eingedrungen war und Teile der Höhle einstürzten.
Komplexe Bergungsarbeiten unter Tage
Die Rettungsteams, bestehend aus lokalen Kräften und internationalen Spezialisten, arbeiteten unter extrem schwierigen Bedingungen. Die Helfer mussten sich durch enge Gänge kriechen und teilweise unter Wasser tauchen, um die eingeschlossenen Männer zu erreichen. Nach tagelanger Ungewissheit konnten zunächst fünf Goldsucher lebend entdeckt und mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. Ihr Zustand wurde als stabil, aber erschöpft und hungrig beschrieben.
Fortgesetzte Suche und internationale Zusammenarbeit
Ein australischer Höhlenspezialist entdeckte bei der Erkundung sogar einen weiteren potenziellen Zugang zur Höhle. Die Arbeit der Retter wurde zusätzlich durch die Gefahr erneuten Wassereinbruchs erschwert. Nach der ersten erfolgreichen Bergung wurde die Suche nach zwei weiteren vermissten Goldsuchern fortgesetzt, wobei die Einsatzleitung optimistisch blieb, auch diese lebend zu finden. Diese Art von Höhlenrettung unterstreicht die immensen Herausforderungen und die lebensrettende Bedeutung internationaler Kooperation und spezialisierten speläologischen Know-hows bei solchen Notfällen.
UpdateNeue Studie enthüllt: Karst-Stauseen als übersehene Klimaverbündete und effiziente Kohlenstoffsenken
Forschungsergebnisse der Guizhou Universität in China zeigen, dass Stauseen in Karstlandschaften eine unerwartet hohe Kapazität zur dauerhaften Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff aufweisen, was ihre Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf neu bewertet.
Forschungsergebnisse der Guizhou Universität in China zeigen, dass Stauseen in Karstlandschaften eine unerwartet hohe Kapazität zur dauerhaften Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff aufweisen, was ihre Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf neu bewertet.
Karstreservoirs: Effiziente Mechanismen zur Kohlenstoffsequestrierung identifiziert
Eine wegweisende Studie der Guizhou Universität, veröffentlicht im Fachjournal Carbon Research, beleuchtet die bislang unterschätzte Rolle von Stauseen in Karstlandschaften als bedeutende und dauerhafte Kohlenstoffsenken. Die Untersuchung konzentrierte sich auf das Songbaishan-Reservoir in China, ein typisches System innerhalb eines Karstbeckens, und liefert mechanistische Erklärungen für die außergewöhnliche Effektivität dieser Ökosysteme bei der Kohlenstoffbindung.
Biogeochemische Prozesse in Karstgebieten
Karstlandschaften, die durch die Auflösung löslicher Gesteine wie Kalkstein entstehen, sind reich an gelöstem anorganischem Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff, der aus der Verwitterung von Gestein stammt, speist die aquatische Photosynthese. Die Studie belegt, dass diese einzigartigen Umgebungen nicht nur große Mengen Kohlenstoff aufnehmen, sondern diesen auch in einer hochstabilen, langlebigen Form in Sedimenten einlagern. Fast 60% des organischen Kohlenstoffs in den Sedimentschichten des untersuchten Reservoirs besteht aus refraktärem organischem Kohlenstoff (ROC), einer Form, die mikrobiellem Abbau besonders widerstandsfähig ist.
Implikationen für globale Kohlenstoffbudgets und Klimastrategien
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kohlenstoffsequestrierungskapazität von Stauseen in den weitläufigen Karstregionen weltweit in den globalen Kohlenstoffbilanzen möglicherweise unterschätzt wird. Die Autoren schlagen das Verhältnis von ROC zu gesamtem organischem Kohlenstoff (TOC) als eine einfache, aber effektive Metrik zur Bewertung des Kohlenstoffbindungspotenzials eines Reservoirs vor. Diese Arbeit bildet eine entscheidende wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung von Managementstrategien, die die natürlichen Kohlenstoffbindungsfähigkeiten von Stauseen verbessern können.
UpdateAntike griechische Theatermasken-Skulptur in kroatischer Höhle entdeckt
Eine seltene Terrakotta-Skulptur, die eine griechische Theatermaske darstellt und auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, wurde in der Crno Jezero Höhle in Südkroatien gefunden, was auf einen antiken Kultort hindeutet.
Eine seltene Terrakotta-Skulptur, die eine griechische Theatermaske darstellt und auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, wurde in der Crno Jezero Höhle in Südkroatien gefunden, was auf einen antiken Kultort hindeutet.
Einblicke in antike Rituale: Fund in der Crno Jezero Höhle
Archäologen haben in der Crno Jezero Höhle (Schwarzer See) in Südkroatien eine bedeutende Entdeckung gemacht: eine Terrakotta-Kopfskulptur, die eine griechische Theatermaske zeigt. Die Skulptur wird auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. (vor Christus) datiert und deutet darauf hin, dass die Höhle einst als Heiligtum für antike Rituale diente. Terrakotta ist ein keramisches Material, das seit der Antike für Skulpturen und Bauwerke verwendet wird.
Beweise für einen Kultort
Domagoj Perkić von den Dubrovnik Museen äußerte, dass die Höhle möglicherweise für rituelle Zwecke genutzt wurde. Bereits im vergangenen Jahr wurde bei Ausgrabungen in derselben Höhle eine Skulptur einer möglichen griechischen Gottheit entdeckt. Dies, zusammen mit dem aktuellen Fund und weiteren Hinweisen wie luxuriöser importierter griechischer Keramik (Amphoren, Schalen, Kantharoi) sowie lokal produzierter Töpferware, die wahrscheinlich als Votivgaben (Opfergaben) hinterlassen wurde, untermauert die Annahme, dass die Crno Jezero Höhle vom 4. bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. ein bedeutendes Heiligtum war.
Die Frage, ob Dionysos oder sein illyrisches Gegenstück mit den Wein- und Maskenfunden in der Höhle in Verbindung gebracht werden können, bleibt Gegenstand der Interpretation. Die meisten Funde, die mit dem Heiligtum in Verbindung stehen, wurden in den Eingangs- und Seitenbereichen der Höhle entdeckt, die bis zu den aktuellen Ausgrabungen verborgen geblieben waren.
Nationaler Kongress der Fédération Française de Spéléologie (FFS) 2026
Am Pfingstwochenende im Mai 2026 findet der traditionelle Nationalkongress der französischen Höhlenforscher mit Hunderten Teilnehmern statt.
Am Pfingstwochenende im Mai 2026 findet der traditionelle Nationalkongress der französischen Höhlenforscher mit Hunderten Teilnehmern statt.
Französischer Nationalkongress für Höhlenforschung 2026
Die Fédération Française de Spéléologie (FFS) lädt vom 23. bis 25. Mai 2026 zu ihrem nationalen Kongress ein. Das jährliche Großereignis zieht Hunderte Höhlenforscher, Geologen und Biospeleologen an, die in zahlreichen Fachvorträgen neue Entdeckungen aus Frankreich und internationalen Expeditionen vorstellen.
Ausstellungen und Materialtests
Neben wissenschaftlichen Symposien bietet der Kongress eine Plattform für Materialhersteller, um die neueste Ausrüstung für Einseiltechnik (Single Rope Technique - SRT) und Unterwasser-Höhlentauchen zu präsentieren. Auch die Hauptversammlung der FFS findet im Rahmen dieser dreitägigen Veranstaltung statt.
UpdateNeue Höhlenfischart in den USA entdeckt: *Typhlichthys styx* verändert evolutionäres Verständnis
Eine von der Yale University geführte Studie identifiziert eine neue blinde Höhlenfischart in den südöstlichen USA, die unser Verständnis der Artbildung in unterirdischen Ökosystemen erweitert.
Eine von der Yale University geführte Studie identifiziert eine neue blinde Höhlenfischart in den südöstlichen USA, die unser Verständnis der Artbildung in unterirdischen Ökosystemen erweitert.
Speläobiologische Entdeckung in Nordamerika
Im Mai 2026 wurde durch eine von der Yale University geleitete Studie die Entdeckung einer neuen, augenlosen Höhlenfischart, *Typhlichthys styx*, in den südöstlichen Vereinigten Staaten bekannt gegeben. Diese speläobiologische Entdeckung stellt konventionelle Theorien in Frage, die unterirdische Ökosysteme oft als evolutionäre Sackgassen betrachteten.
Evolution in Hypogäischen Lebensräumen
Die Untersuchung belegt, dass drei Arten des südlichen Höhlenfisches, einschließlich der neu identifizierten Art, von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen, der sich an das hypogäische (unterirdische) Leben angepasst und sich durch Aquifere in löslichen Karbonatgesteinsformationen verbreitet hatte. Die genetische Analyse enthüllte eine geografisch eigenständige dritte Abstammungslinie mit Populationen in Tennessee, Alabama und Georgia. Die Forschung, veröffentlicht im Journal *Integrative Organismal Biology*, unterstreicht die Bedeutung der unterirdischen Geologie als Schlüsselfaktor für die Speziation – die Entstehung neuer Arten – in dieser einzigartigen und spezialisierten Umgebung. Diese Erkenntnisse tragen maßgeblich zum Verständnis der Evolution in tiefen, abgeschirmten Höhlenhabitaten bei, die oft durch konstante Dunkelheit und limitierte Ressourcen charakterisiert sind.
Würzburger Team erprobt Mars-Höhlen-Roboter an der Zugspitze
Ein Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Kammstollen des Schneefernerhauses auf der Zugspitze erfolgreich neue Technologien für die Marsforschung erprobt, die den Einsatz von Robotern in extraterrestrischen Höhlen vorbereiten sollen.
Ein Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Kammstollen des Schneefernerhauses auf der Zugspitze erfolgreich neue Technologien für die Marsforschung erprobt, die den Einsatz von Robotern in extraterrestrischen Höhlen vorbereiten sollen.
Würzburger Team erprobt Mars-Höhlen-Roboter an der Zugspitze
Ein interdisziplinäres Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Schneefernerhaus auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, bahnbrechende Tests für die zukünftige Mars-Exploration durchgeführt. Im Fokus stand die Erprobung von Höhlen-Robotern und dazugehöriger Technologie in einer Umgebung, die eine Mars-Landschaft simulierte. Als Testumgebung diente der Kammstollen am Schneefernerhaus, ein im Jahr 1926 gebohrter Tunnel, der an der Nordseite der Zugspitze entlangführt.
Speläologie im Dienste der extraterrestrischen Forschung
Das Ziel der Forschungsinitiative des Interdisziplinären Forschungszentrums für Extraterrestrik (IFEX) ist es, Technologien und Abläufe zukünftiger Marsmissionen unter möglichst realistischen extremen Bedingungen zu testen. Höhlen auf dem Mars, auch als Lavaröhren bekannt, gelten als vielversprechende Orte für die Suche nach Wasser oder sogar Anzeichen von Leben, da sie vor schädlicher Strahlung und extremen Temperaturschwankungen geschützt sind. Die Erkenntnisse aus diesen terrestrischen Höhlentests sind entscheidend für die Entwicklung autonomer Robotersysteme, die in den unerforschten Karstsystemen und Lavaröhren anderer Planeten operieren können. Die Speläologie, die Lehre von den Höhlen, liefert hierbei wichtige Grundlagen für das Verständnis und die Erforschung dieser komplexen unterirdischen Umgebungen, unabhängig davon, ob sie auf der Erde oder im Weltall liegen.
Höhlenretter trainieren den Ernstfall in historischem Kupferbergwerk Fischbach
Ein Team der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz absolvierte eine anspruchsvolle Einsatzübung in den tiefen Schächten des ehemaligen Fischbacher Kupferbergwerks, wobei sowohl die rettungstechnischen Fähigkeiten als auch montanhistorische Aspekte berücksichtigt wurden.
Ein Team der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz absolvierte eine anspruchsvolle Einsatzübung in den tiefen Schächten des ehemaligen Fischbacher Kupferbergwerks, wobei sowohl die rettungstechnischen Fähigkeiten als auch montanhistorische Aspekte berücksichtigt wurden.
Erfolgreiche Einsatzübung im Fischbacher Kupferbergwerk
In den verborgenen Tiefen des stillgelegten Kupferbergwerks von Fischbach bei Idar-Oberstein führten Mitglieder der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz am 17. Mai 2026 eine umfassende Trainingsübung durch. Ziel war es, die komplexen Herausforderungen einer Höhlenrettung in einer montanhistorisch geprägten Umgebung unter realistischen Bedingungen zu simulieren und die Einsatzbereitschaft der Speleologen zu gewährleisten.
Anspruchsvolle Bedingungen und montanhistorischer Auftrag
Die Übung fand in einem 120 Meter tiefen, engen Schacht unterhalb des Erbstollens statt. Die Höhlenretter, darunter auch speziell ausgebildete Rettungstaucher, mussten sich durch rostige Eisenstangen navigieren und mit aufgewirbelten Sedimenten sowie eingeschränkter Sicht kämpfen. Die Wassertemperatur von lediglich acht Grad Celsius erhöhte zusätzlich den Schwierigkeitsgrad der Operation.
Neben der primären Aufgabe, einen fiktiv verletzten Höhlenforscher aus der Tiefe zu bergen, erfüllte das Team auch einen montanhistorischen Auftrag. Dies unterstreicht die vielseitige Expertise der Höhlenrettung, die oft an der Schnittstelle von Speläologie und dem Schutz des unterirdischen Kulturerbes operiert. Solche Übungen sind entscheidend, um die speziellen Techniken für die Rettung aus Höhlen und alten Bergwerken kontinuierlich zu verbessern und auf extreme Szenarien vorbereitet zu sein, wo herkömmliche Rettungsmethoden an ihre Grenzen stoßen. Die Höhlenrettung ist ein hochspezialisiertes Feld, das Elemente der Höhenrettung, Engstellenrettung und Tauchrettung kombiniert, um in den unwirtlichsten Umgebungen agieren zu können.
UpdateRiesige Dinosaurier-Fußabdrücke an Höhlendecke in Südfrankreich entdeckt
Paläontologen haben in der Castelbouc-Höhle im Causse Méjean-Plateau in Südfrankreich außergewöhnlich gut erhaltene Fußabdrücke von Sauropoden an der Höhlendecke gefunden.
Paläontologen haben in der Castelbouc-Höhle im Causse Méjean-Plateau in Südfrankreich außergewöhnlich gut erhaltene Fußabdrücke von Sauropoden an der Höhlendecke gefunden.
Eine Routinebefahrung in der Castelbouc-Höhle unterhalb des Causse Méjean-Plateaus in Südfrankreich führte zu einer bemerkenswerten paläontologischen Entdeckung. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Jean-David Moreau von der Université Bourgogne Franche-Comté dokumentierte gigantische Fußabdrücke von Sauropoden, die vor etwa 168 Millionen Jahren in den weichen Sedimenten eines Küstenbereichs hinterlassen wurden und nun, durch geologische Prozesse, an der Decke der Kalksteinhöhle zu finden sind.
Geologische Umkehrung und Erhaltungsbedingungen
Die bis zu 1,25 Meter langen Abdrücke, die von etwa 30 Meter langen, vierfüßigen Dinosauriern stammen, sind so detailliert erhalten, dass individuelle Zehen, Fußpolster und Krallenabdrücke sichtbar sind. Die ungewöhnliche Position an der Höhlendecke erklärt sich durch die sogenannte Reliefumkehrung: Die Fußabdrücke wurden ursprünglich als Vertiefungen in weichem Sediment hinterlassen, das dann von härterem Material ausgefüllt wurde. Nach Millionen von Jahren und der Hebung des Karstplateaus erodierte das weichere umgebende Gestein, während die härteren Füllungen der Abdrücke als erhabene Formen an der Höhlendecke erhalten blieben. Neben den Spuren wurden auch Pflanzenfossilien und Fischreste geborgen, die eine Rekonstruktion des damaligen Ökosystems als Lagunenküste mit Nadelbäumen ermöglichen.
Tragisches Höhlentaucherunglück im Thinwana Kandu-System auf den Malediven
Ein verheerender Vorfall im Thinwana Kandu Höhlensystem auf den Malediven forderte das Leben von fünf italienischen und einem maledivischen Taucher.
Ein verheerender Vorfall im Thinwana Kandu Höhlensystem auf den Malediven forderte das Leben von fünf italienischen und einem maledivischen Taucher.
Tragisches Höhlentaucherunglück im Thinwana Kandu-System auf den Malediven
Am 14. Mai 2026 ereignete sich ein schwerwiegendes Höhlentaucherunglück im Thinwana Kandu Höhlensystem, auch bekannt als Devana Kandu oder Dhekunu Kandu, nahe der Alimathaa Insel im Vaavu Atoll der Malediven. Fünf italienische Forscher und ein Taucher der maledivischen Nationalen Verteidigungsstreitkräfte kamen ums Leben, nachdem sie von einer Forschungsexpedition in einem tiefen, unterirdischen Höhlenmilieu nicht wie geplant auftauchten.
Hintergrund und Bergungsmaßnahmen
Die Gruppe war an Bord des Tauchsafarischiffs MV Duke of York unterwegs und führte Erkundungstauchgänge in Tiefen durch, die die üblichen Sporttauchgrenzen von 30 Metern überschritten. Als die Taucher nicht zur festgesetzten Zeit zurückkehrten, wurden die maledivischen Behörden informiert, und eine umfangreiche Suchaktion wurde eingeleitet. Erschwert wurden die Rettungsversuche durch schlechte Wetterbedingungen in der Region.
Die Bergung der Opfer gestaltete sich als äußerst komplex. Technischen Tauchern gelang es, einen zuvor nicht kartierten Sackgassentunnel in der zweiten Kammer des Höhlensystems zu identifizieren, wo die Leichen der vier verbleibenden Taucher gefunden wurden. Eine internationale Rettungsmannschaft, organisiert vom Divers Alert Network, war maßgeblich an der Bergung der tiefsten in der Höhle gefundenen Opfer beteiligt. Dieser Vorfall markiert das tödlichste Tauchunglück, das jemals auf den Malediven verzeichnet wurde.
