Neues aus dem Verein
★ Grabungskampagne in den Donau-Dolinen
Auf der Suche nach dem Weg zur schwarzen Donau: wir graben uns zwei Wochen lang intensiv voran ins unentdeckte Neuland! Schon traditionell, aber diesmal dank ne...
Auf der Suche nach dem Weg zur schwarzen Donau: wir graben uns zwei Wochen lang intensiv voran ins unentdeckte Neuland! Schon traditionell, aber diesmal dank ne...
★ Vortrag Donau-Aach-System
Vortrag in Schwandorf Turnhalle "Die Donau fließt in die Nordsee"
Vortrag in Schwandorf Turnhalle "Die Donau fließt in die Nordsee"
★ Neuland im Dolinen-Land!
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...Von: Tobias V. | fda42@toar.de
Gästeabend ARGE Grabenstetten
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Von: FdA
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Höhlentag in Aach: Freunde der Aachhöhle öffnen die Blätterteighöhle
Höhlentag in Aach: Freunde der Aachhöhle öffnen die Blätterteighöhle Besucher aller Altersklassen erlebten bei Sonnenschein Höhlenluft, Forschung und Nervenkitz...
Höhlentag in Aach: Freunde der Aachhöhle öffnen die Blätterteighöhle Besucher aller Altersklassen erlebten bei Sonnenschein Höhlenluft, Forschung und Nervenkitz...Von: Ela/Georg
Höhlentag in Aach: Freunde der Aachhöhle öffnen die Blätterteighöhle
Filme vom 2. Höhlentag
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt: Film auf YouTube ansehenHier der Film von Bernd Hugger, d...
Von: Webmaster / FdA
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt:
Hier der Film von Bernd Hugger, den er am 2. Höhlentag 2024 im Keller neben der Höhle gezeigt hat:
Wir bitten, die Rechte der jeweiligen Filmersteller zu beachten. Weitere Informationen gerne beim Seitenverwalter.
Fledermaus-Schutzzeit & Links
🦇 Fledermaus-SchutzzeitDie Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung! Weitere Termine & FormulareWeiter...
Von: FdA
🦇 Fledermaus-Schutzzeit
Die Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung!
Weitere Termine & Formulare
- Weitere HöFo-Termine gibt es auf der Seite der ARGE Grabenstetten (Karstseminar RT, Speleo-Südwest, ARGE Blaukarst und ARGE Blautopf).
- Aufnahmeantrag, Satzung und Haftungsausschluss für die Befahrung der Donauhöhle sind im internen Bereich verfügbar.
Der neue Vorstand der FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.: 1. Vorsitzender:...
Von: FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.:
- 1. Vorsitzender: Georg Fleischmann
- 2. Vorsitzender: Jörn Brumme
- Kassier: Edwin Klotz
- Schriftführerin: Manuela Ehrich–Biesinger
- Beisitzer: Lothar Dietrich, Linus Köhnlechner, Ewald Lauer †
Monatstreff FdA
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach. Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Von: FdA | hoehlenwind@googlemail.com
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach.
Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
🌍 Höhlen-News aus aller Welt
Die neuesten speläologischen Funde und Expeditionen weltweit. Automatisch kuratiert.
Zuletzt aktualisiert:
VorschauUpdateARGE Grabenstetten lädt zum traditionellen Gästeabend 2026 ein
Die Arbeitsgemeinschaft Höhle & Karst Grabenstetten e.V. veranstaltet am 14. November 2026 ihren jährlichen Gäste- und Informationsabend mit einem vielfältigen Programm für Höhlenfreunde.
Die Arbeitsgemeinschaft Höhle & Karst Grabenstetten e.V. veranstaltet am 14. November 2026 ihren jährlichen Gäste- und Informationsabend mit einem vielfältigen Programm für Höhlenfreunde.
Jubiläumsabend der Speläologie auf der Schwäbischen Alb
Die Arbeitsgemeinschaft Höhle & Karst Grabenstetten e.V. (ARGE Grabenstetten) lädt alle Höhleninteressierten und Mitglieder herzlich zum traditionellen Gäste- und Informationsabend am Samstag, den 14. November 2026, in die Falkensteinhalle in Grabenstetten ein. Diese Veranstaltung, die bereits seit 1977 jährlich stattfindet, bietet eine exzellente Plattform für Austausch und Wissensvermittlung im Bereich der Speläologie.
Programmübersicht des Gästeabends
Der Tag beginnt um 10:30 Uhr mit einer Karstwanderung, deren Treffpunkt das Rathaus Grabenstetten ist. Diese etwa fünfstündige Exkursion bietet Gelegenheit, die oberirdischen Phänomene des Karstgebietes der Schwäbischen Alb zu erkunden. Ab 15:00 Uhr öffnen die Türen der Falkensteinhalle, wo die Besucher bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit zum regen Austausch haben. Ab 18:00 Uhr wird das Abendessen ausgegeben, gefolgt von der Begrüßung und dem Beginn der Vorträge um 19:00 Uhr. Es werden Lichtbildervorträge und Präsentationen zu regionalen und überregionalen höhlen- und karstkundlichen Forschungsprojekten der ARGE Grabenstetten angeboten.
Rahmenprogramm und Hinweise
Zusätzlich zu den Vorträgen wird es einen „Höfloh-Markt“ geben, auf dem private Anbieter Höhlenausrüstung, Literatur und andere Gegenstände mit Höhlenbezug verkaufen können. Der „Caveshop“ wird ebenfalls präsent sein und aktuelle Höhlenausrüstung aller Art anbieten. Besucher werden gebeten, umliegende Parkplätze zu nutzen und die Zufahrt zur Falkensteinhalle freizuhalten, um Parkprobleme zu vermeiden.
VorschauUpdate22. Internationales Symposium für Vulkanospeläologie auf Teneriffa
Teneriffa wird Ende Oktober und Anfang November 2026 Gastgeber des 22. Internationalen Symposiums für Vulkanospeläologie sein, einem zentralen Treffen für Forschende vulkanischer Höhlen.
Teneriffa wird Ende Oktober und Anfang November 2026 Gastgeber des 22. Internationalen Symposiums für Vulkanospeläologie sein, einem zentralen Treffen für Forschende vulkanischer Höhlen.
Globale Experten für Vulkanhöhlen versammeln sich auf den Kanaren
Vom 31. Oktober bis zum 8. November 2026 findet auf Teneriffa, einer der Kanarischen Inseln in Spanien, das 22. Internationale Symposium für Vulkanospeläologie (ISV22) statt. Dieses hochkarätige Treffen, das von der UIS-Kommission für Vulkanhöhlen organisiert wird, versammelt führende Experten und Forscher aus der ganzen Welt, die sich der Erforschung und dem Schutz vulkanischer Höhlen widmen.
Forschungsschwerpunkte und Tagungsort
Das Symposium konzentriert sich auf die Speläologie von Vulkanhöhlen, einschließlich Lavatunneln, vulkanischen Schächten und anderen geologischen Formationen, die durch vulkanische Aktivität entstehen. Die Themen umfassen die Geologie, Biologie, Hydrologie und den Umweltschutz dieser einzigartigen unterirdischen Ökosysteme. Der Veranstaltungsort ist das Museo de La Ciencia y El Comos in San Cristóbal de La Laguna. Die Kanarischen Inseln bieten mit ihren vielfältigen vulkanischen Landschaften und Höhlensystemen, wie der berühmten Cueva del Viento, eine ideale Kulisse für theoretische Diskussionen und praktische Exkursionen.
Bedeutung für die Speläologie
Das ISV22 ist ein entscheidendes Forum für den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Präsentation neuer Forschungsergebnisse und die Förderung internationaler Zusammenarbeit in der Vulkanospeläologie. Es dient dazu, das Verständnis für die Entstehung, Entwicklung und die ökologische Bedeutung dieser spezifischen Höhlentypen zu vertiefen und Strategien für ihren Erhalt zu entwickeln.
VorschauAnkündigungen für Speläologie-Events im November 2026
Verschiedene bedeutende Veranstaltungen und Treffen der Speläologie-Gemeinschaft sind für November 2026 in Europa und den USA geplant, darunter internationale Symposien und lokale Höhlenforschungstreffen.
Verschiedene bedeutende Veranstaltungen und Treffen der Speläologie-Gemeinschaft sind für November 2026 in Europa und den USA geplant, darunter internationale Symposien und lokale Höhlenforschungstreffen.
Der November 2026 verspricht eine Vielzahl spannender Veranstaltungen für die internationale Speläologie-Gemeinschaft. Vom 29. Oktober bis zum 1. November 2026 findet in Costacciaro, Perugia, Italien, das Internationale Speläologie-Treffen 2026 statt. Dieses jährliche Treffen bietet Höhlenforschern die Möglichkeit zum Austausch und zur Präsentation neuester Forschungsergebnisse.
Ebenfalls über den Monatswechsel hinweg, vom 31. Oktober bis zum 8. November 2026, lädt Teneriffa in Spanien zum 22. Internationalen Symposium für Vulkanspeläologie ein. Hier werden sich Experten auf die einzigartigen Höhlensysteme konzentrieren, die durch vulkanische Aktivität entstehen.
In Deutschland veranstaltet die ARGE Grabenstetten am 14. November 2026 ihren traditionellen Gästeabend in der Falkensteinhalle in Grabenstetten. Diese Veranstaltung ist bekannt für Vorträge und Präsentationen über regionale und überregionale höhlenkundliche Projekte und Forschungsergebnisse.
Auch in den Vereinigten Staaten gibt es im November mehrere Höhlenveranstaltungen. Die 'Cave of the Mounds' in Wisconsin plant 'GEOweeks' über den gesamten Monat November hinweg, mit verschiedenen geologiebezogenen Aktivitäten. Zusätzlich werden dort spezifische Events wie 'Echoes from the Earth' am 14. November 2026 und 'Nature Sound Immersion' am 29. November 2026 angeboten. Die Dogwood City Grotto veranstaltet zudem vom 6. bis 8. November 2026 ein Mitglieder-Campout und eine 'Friendsgiving Ropes Night' am 20. November 2026 in Duluth, GA.
VorschauInternational Rescue Training Sessions 2026 – SPÉLÉO SECOURS FRANÇAIS
SPÉLÉO SECOURS FRANÇAIS (SSF) veranstaltet vom 17. bis 24. Oktober 2026 internationale Höhlenrettungstrainings in Lozère, Frankreich, um Techniken und internationale Zusammenarbeit zu vertiefen.
SPÉLÉO SECOURS FRANÇAIS (SSF) veranstaltet vom 17. bis 24. Oktober 2026 internationale Höhlenrettungstrainings in Lozère, Frankreich, um Techniken und internationale Zusammenarbeit zu vertiefen.
Fortgeschrittene Höhlenrettung: Internationale Trainings in Frankreich
Vom 17. bis 24. Oktober 2026 lädt SPÉLÉO SECOURS FRANÇAIS (SSF) zu den International Rescue Training Sessions 2026 in Lozère (Saint-Rome-de-Dolan), Frankreich, ein. Diese fortgeschrittenen Trainingseinheiten sind ein entscheidendes Ereignis für die internationale Höhlenrettungsgemeinschaft und zielen darauf ab, die Techniken der Höhlenrettung zu verfeinern und die länderübergreifende Zusammenarbeit zu stärken.
Intensive Ausbildung und Erfahrungsaustausch
Die Trainingswoche wird sich auf verschiedene Aspekte der Höhlenrettung konzentrieren, darunter vertikale Rettungstechniken (SRT – Single Rope Technique), die Bergung von Verletzten in beengten Passagen, Kommunikation unter Tage und die Koordination von Großeinsätzen. Die Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, unter realistischen Bedingungen in den komplexen Karsthöhlen der Region Lozère zu üben, die für ihre anspruchsvollen geologischen Formationen bekannt ist. Solche Trainings sind unerlässlich, um die Einsatzfähigkeit von Höhlenrettungsteams weltweit auf höchstem Niveau zu halten und auf neue Herausforderungen in der Speläologie vorzubereiten.
Bedeutung internationaler Kooperationen
Der internationale Charakter der Veranstaltung fördert den Austausch bewährter Verfahren und die Standardisierung von Rettungsprotokollen, was im Ernstfall von entscheidender Bedeutung ist. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen nationalen Höhlenrettungsorganisationen ist von großer Wichtigkeit, da internationale Expeditionen und Höhlenrettungseinsätze häufig die Koordination von Ressourcen und Expertise aus mehreren Ländern erfordern. Lozère, im Herzen des südfranzösischen Karsts gelegen, bietet eine ideale Kulisse für diese anspruchsvollen Manöver.
UpdateDas 47. Jährliche TAG Fall Cave-In feiert Höhlenforschung in Mentone, Alabama
Die Dogwood City Grotto lädt vom 8. bis 11. Oktober 2026 zum 47. jährlichen TAG Fall Cave-In nach Mentone, Alabama, ein – ein Höhepunkt im amerikanischen Speläologie-Kalender.
Die Dogwood City Grotto lädt vom 8. bis 11. Oktober 2026 zum 47. jährlichen TAG Fall Cave-In nach Mentone, Alabama, ein – ein Höhepunkt im amerikanischen Speläologie-Kalender.
Speläologie und Gemeinschaft im Herzen der TAG-Region
Vom 8. bis zum 11. Oktober 2026 wird Mentone, Alabama, zum Treffpunkt für Höhlenforscher aus den Vereinigten Staaten, wenn die Dogwood City Grotto das 47. jährliche TAG Fall Cave-In veranstaltet. Dieses traditionsreiche Event feiert die Höhlenforschung und die starke Gemeinschaft der Speläologen in der sogenannten TAG-Region, die Teile von Tennessee, Alabama und Georgia umfasst.
Ein Fest der Höhlenforschung
Das TAG Fall Cave-In ist mehr als nur ein Treffen; es ist ein umfassendes Erlebnis, das ein Wochenende voller Höhlenerkundungen, geselliges Beisammensein, ein großes Lagerfeuer und Unterhaltung bietet. Es dient auch als wichtige Spendenaktion für die Dogwood City Grotto, wobei die Erlöse in Naturschutz-, Forschungs- und Rettungsbemühungen in der Region fließen. Die Veranstaltung zieht Höhlenforscher aus verschiedenen Grottos (örtliche NSS-Gruppen) an, die zusammenkommen, um neue Höhlen zu erkunden, Freundschaften zu pflegen und zum Wachstum der Organisation beizutragen.
Vielfältige Angebote und Karstlandschaften
Besucher können sich auf geführte und selbstgeführte Höhlentouren freuen, die die einzigartige Karstlandschaft der Region erschließen. Die Umgebung von Mentone bietet zahlreiche Attraktionen, darunter den Desoto State Park, den Cloudland Canyon State Park und das Little River Canyon National Preserve, die alle Möglichkeiten für oberirdische Erkundungen bieten und die reiche Geologie und Biologie des südöstlichen Karsts der USA hervorheben. Das Cave-In bietet auch Präsentationen, Workshops und ein traditionelles Frühstück, das von der Huntsville Cave Rescue Unit (HCRU) ausgerichtet wird, die auch die medizinische Notfallversorgung sicherstellt.
UpdateErweiterung des Shuanghe-Höhlensystems und paläontologische Funde in China
Die 25. internationale Höhlenexpedition in der chinesischen Provinz Guizhou führt zu einer signifikanten Verlängerung des Shuanghe-Höhlensystems und zur Entdeckung weiterer prähistorischer Fauna.
Die 25. internationale Höhlenexpedition in der chinesischen Provinz Guizhou führt zu einer signifikanten Verlängerung des Shuanghe-Höhlensystems und zur Entdeckung weiterer prähistorischer Fauna.
Rekordverdächtige Erweiterung des Shuanghe-Höhlensystems
Das Shuanghe-Höhlensystem in der südwestchinesischen Provinz Guizhou, bereits bekannt als das drittlängste Höhlensystem der Welt und das längste Asiens, hat durch die jüngsten Ergebnisse der 25. internationalen wissenschaftlichen Höhlenexpedition eine weitere beeindruckende Erweiterung erfahren. Im vergangenen Monat (September 2026) wurden neue Erkenntnisse bekannt gegeben, die das kartierte Gangnetz um weitere 41,8 Kilometer vergrößern. Die Gesamtlänge des Höhlensystems beläuft sich nun auf 481,5 Kilometer bei einer vertikalen Tiefe von 912 Metern und weist 124 miteinander verbundene Eingänge auf.
Shuanghe-Höhle als Archiv der Erdgeschichte
Für den französischen Speläologen Jean Bottazzi, der über zwei Jahrzehnte an der Erforschung von Shuanghe beteiligt war, ist die Bedeutung dieser Höhle nicht nur an ihrer Ausdehnung zu messen. Das System dient als riesiges natürliches Archiv, das wertvolle Hinweise auf die Evolution von Arten, den Klimawandel und die geologische Geschichte Südwestchinas bewahrt.
Einzigartige paläontologische Entdeckungen
Die aktuelle Expedition brachte zudem bemerkenswerte paläontologische Funde zutage. Neun zusätzliche individuelle Fossilien von Riesenpandas wurden in neu entdeckten Passagen gefunden, wodurch sich die Gesamtzahl der in der Shuanghe-Höhle entdeckten Riesenpanda-Fossilien auf 61 erhöht. Darüber hinaus wurden erstmals Fossilien eines Riesentapirs und eines Nebelparders geborgen. Forscher identifizierten auch zwei Stellen mit deutlichen Krallenspuren von Riesenpandas, die zusammen mit der Struktur der Höhlengänge Aufschluss darüber geben, wie einige dieser Tiere möglicherweise ums Leben kamen, indem sie in vertikale Schächte stürzten.
Chronologische Einordnung des Karstsystems
Mithilfe der Uran-Blei-Isotopen-Datierungstechnik konnte das Forschungsteam feststellen, dass einige sekundäre Karbonatablagerungen im Inneren der Höhle über fünf Millionen Jahre alt sind. Dieser Befund erweitert den chronologischen Rahmen für die Entwicklung der Shuanghe-Höhle und anderer großer Höhlen in den Karstregionen Südwestchinas erheblich.
UpdateVdHK initiiert Aktion „Saubere Unterwelt“ zum World Cleanup Day
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e. V. (VdHK) beteiligte sich aktiv am World Cleanup Day 2026 mit der Kampagne „Saubere Unterwelt“, um auf die Verschmutzung von Karstsystemen aufmerksam zu machen.
Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e. V. (VdHK) beteiligte sich aktiv am World Cleanup Day 2026 mit der Kampagne „Saubere Unterwelt“, um auf die Verschmutzung von Karstsystemen aufmerksam zu machen.
Am 1. Oktober 2026 fand im Rahmen des weltweiten World Cleanup Day eine besondere Aktion des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e. V. (VdHK) statt: die Kampagne „Saubere Unterwelt“. Ziel dieser Initiative war es, die Öffentlichkeit für die Problematik der Umweltverschmutzung in unterirdischen Ökosystemen zu sensibilisieren und konkrete Maßnahmen zur Reinigung und zum Schutz von Höhlen und Karstgebieten zu ergreifen. Karstsysteme sind einzigartige Landschaften, die durch die Verwitterung von löslichem Gestein wie Kalkstein entstehen und komplexe Höhlen- und Wassersysteme bilden. Diese sind oft empfindlich gegenüber menschlichen Eingriffen und Verschmutzung.
Die Aktion unterstreicht das fortwährende Engagement des VdHK im Höhlenschutz, der nicht nur die Erforschung, sondern auch die Bewahrung dieser fragilen Naturräume umfasst. Der Verband ist seit mehreren Jahren an derartigen globalen Umweltschutzinitiativen beteiligt, um das Bewusstsein für die Bedeutung der Höhlen als schützenswertes Naturerbe zu stärken und die "unterirdische Verschmutzung" zu bekämpfen.
Spanien: Unterwasserhöhle beherbergt blühende Korallenkolonien
Taucher entdeckten in einer 20 Meter tiefen Unterwasserhöhle in Spanien lebende Korallenkolonien, die als Rückzugsorte im Zuge des Klimawandels dienen könnten.
Taucher entdeckten in einer 20 Meter tiefen Unterwasserhöhle in Spanien lebende Korallenkolonien, die als Rückzugsorte im Zuge des Klimawandels dienen könnten.
UpdateVÖH-Jahrestagung 2026 in Schladming: Fokus auf Dachstein und 50 Jahre ÖAV Höhlenforscher Schladming
Die österreichische Speläologengemeinschaft versammelt sich in Schladming zur Jahrestagung des Verbandes Österreichischer Höhlenforschung (VÖH) und feiert dabei bedeutende Jubiläen der regionalen Höhlenforschung.
Die österreichische Speläologengemeinschaft versammelt sich in Schladming zur Jahrestagung des Verbandes Österreichischer Höhlenforschung (VÖH) und feiert dabei bedeutende Jubiläen der regionalen Höhlenforschung.
Jahrestagung des Verbandes Österreichischer Höhlenforschung beleuchtet alpine Karstphänomene
Vom 24. bis 27. September 2026 findet in Schladming, Österreich, die diesjährige Jahrestagung des Verbandes Österreichischer Höhlenforschung (VÖH) statt. Dieses bedeutende Ereignis der Speläologie, der wissenschaftlichen Erforschung von Höhlen und Karstphänomenen, steht unter einem doppelten Motto: Es wird das 50-jährige Bestehen der ÖAV Höhlenforscher Schladming sowie 140 Jahre Forschungsarbeit im Dachsteinloch, insbesondere der Dachstein-Südwandhöhle, gewürdigt.
Austausch von Forschungsergebnissen und Vernetzung der Speläologen
Die Tagung bietet eine essenzielle Plattform für den Austausch aktueller Forschungsergebnisse und die intensive Vernetzung der Höhlenforscher. Erwartet werden Präsentationen zu neuen Entdeckungen, geologischen Analysen und der Biologie subterraner Ökosysteme im Dachstein-Gebiet, einer Region, die für ihre komplexen Karstsysteme bekannt ist. Karstlandschaften sind geprägt von leicht löslichem Gestein wie Kalkstein, Dolomit und Gips, was zur Bildung einzigartiger unterirdischer Strukturen wie Höhlen, Dolinen und Karren führt. Das Dachsteinloch ist ein herausragendes Beispiel für ein solches alpines Höhlensystem.
Anmeldung und Unterbringung
Interessierte können sich über ein bereitgestelltes Anmeldeformular registrieren. Die Unterkunft muss selbstständig gebucht werden, wobei das Sporthotel Royer als Tagungsbüro und Veranstaltungsort für Vorträge und Aussteller dient. Weitere Empfehlungen für die Unterbringung sind der Gleimingerhof in Pichl sowie Campingmöglichkeiten in Schladming.
Bedeutung für die österreichische Höhlenforschung
Die Jahrestagung unterstreicht die langjährige Tradition und die anhaltende Relevanz der Höhlenforschung in Österreich. Sie dient nicht nur der Dokumentation vergangener Erfolge, sondern auch der Planung zukünftiger Expeditionen und Schutzmaßnahmen für die fragilen Karstökosysteme. Der VÖH, mit über 2000 Mitgliedern aus 25 Vereinen, ist die zentrale Koordinationsstelle für die Höhlenforschung in Österreich und feierte 2024 sein 75-jähriges Jubiläum.
UpdateBedeutende Höhlenentdeckungen im ukrainischen Karst
Ukrainische Speläologen haben im September 2026 zwei bemerkenswerte Höhlenentdeckungen bekannt gegeben: die vertikale Dzembronia-Höhle in den Karpaten und eine signifikante Erweiterung der Gipskehle „Na Khomakh“ in der Region Ternopil.
Ukrainische Speläologen haben im September 2026 zwei bemerkenswerte Höhlenentdeckungen bekannt gegeben: die vertikale Dzembronia-Höhle in den Karpaten und eine signifikante Erweiterung der Gipskehle „Na Khomakh“ in der Region Ternopil.
5. Internationaler Kongress für Speläologie in künstlichen Hohlräumen: Hypogea 2026 in Tiflis
Der 5. Internationale Kongress für Speläologie in künstlichen Hohlräumen, Hypogea 2026, findet vom 22. bis 26. September in Tiflis, Georgien, statt. Die Veranstaltung unter dem Patronat der Union Internationale de Spéléologie (UIS) fördert den Austausch über die Forschung anthropogener unterirdischer Strukturen.
Der 5. Internationale Kongress für Speläologie in künstlichen Hohlräumen, Hypogea 2026, findet vom 22. bis 26. September in Tiflis, Georgien, statt. Die Veranstaltung unter dem Patronat der Union Internationale de Spéléologie (UIS) fördert den Austausch über die Forschung anthropogener unterirdischer Strukturen.
Fokus auf das unterirdische Kulturerbe
Vom 22. bis 26. September 2026 versammeln sich Speläologen und Forscher aus aller Welt in Tiflis, Georgien, zum 5. Internationalen Kongress für Speläologie in künstlichen Hohlräumen, bekannt als Hypogea 2026. Unter dem Patronat der Union Internationale de Spéléologie (UIS) widmet sich diese Konferenz dem Studium, der Dokumentation, dem Schutz und der Förderung künstlicher Hohlräume und des unterirdischen Kulturerbes. Das Hauptziel ist der internationale Austausch von Wissen und Erfahrungen im Bereich der speläologischen Forschung an künstlichen Höhlen, die anthropogenen Ursprungs und von archäologisch-historischer Bedeutung sind.
Georgien als idealer Gastgeber
Georgien ist ein besonders geeigneter Gastgeber für diesen Kongress, da das Land reich an herausragenden Felsbauwerken und unterirdischen Strukturen ist. Von antiken künstlichen Höhlen aus der Bronzezeit über Höhlenheiligtümer der Klassik bis hin zu beeindruckenden christlichen Klosteranlagen mit in den Fels gehauenen Kirchen und Zellen, die oft mit außergewöhnlichen Fresken verziert sind, bietet Georgien eine breite Palette an Forschungsobjekten.
Bedeutung der Speläologie in künstlichen Hohlräumen
Die Speläologie in künstlichen Hohlräumen befasst sich mit menschengemachten unterirdischen Strukturen wie Bergwerken, Kellern, Bunkern und Höhlenwohnungen. Diese bieten nicht nur Einblicke in vergangene Kulturen und Technologien, sondern stellen auch einzigartige Herausforderungen in Bezug auf Erhaltung und Zugang dar. Der Kongress bietet eine wichtige Plattform für Wissenschaftler, ihre Entdeckungen zu präsentieren und neue Techniken für die Erforschung und den Schutz dieses oft übersehenen Teils unseres kulturellen Erbes zu diskutieren.
Revolutionäre Methode zur Entdeckung gigantischer Höhlensysteme unter der australischen Nullarbor-Ebene
Wissenschaftler in Australien haben eine innovative Technik entwickelt, um verborgene Höhlensysteme unter der ausgedehnten Nullarbor-Ebene mittels oberirdischer Gräben zu identifizieren.
Wissenschaftler in Australien haben eine innovative Technik entwickelt, um verborgene Höhlensysteme unter der ausgedehnten Nullarbor-Ebene mittels oberirdischer Gräben zu identifizieren.
Neue Einblicke in subterranen Karst: Verborgene Welten unter dem australischen Outback
Am 18. September 2026 wurde bekannt gegeben, dass Forscher in Australien eine bahnbrechende Methode zur Lokalisierung von Höhlensystemen in trockenen Landschaften entwickelt haben. Durch die Identifizierung flacher, sedimentgefüllter Gräben an der Erdoberfläche, die durch den allmählichen Kollaps unterirdischer Höhlen entstehen, können nun gigantische, zuvor unzugängliche Kavernen tief unter der Nullarbor-Ebene aufgespürt werden.
Karstphänomene als Indikatoren für unterirdische Hohlräume
Die Technik wurde erstmals während einer Studie über Gräben auf der Nullarbor-Ebene angewendet, einer flachen, 200.000 km² großen Kalksteinlandschaft im Süden Australiens. Matej Lipar, der die Studie leitete, erklärte, dass diese Oberflächenmerkmale den Anschein flacher Täler oder Entwässerungskanäle erwecken könnten, ihre wahre Herkunft jedoch eine andere sei. „Durch die Kombination von Kartierung, geophysikalischen Vermessungen, Höhlenaufzeichnungen und Sedimentanalysen haben wir festgestellt, dass diese Gräben mit tiefen Höhlensystemen unter der Nullarbor-Ebene verbunden sind“, so Lipar. Im Laufe der Zeit kollabierten die Höhlendächer progressiv, was zu einem Absacken des darüber liegenden Materials führte und schließlich flache Vertiefungen an der Oberfläche bildete.
Herausforderung der Entdeckung in weitläufiger Landschaft
Einige dieser Gräben sind über 20 km lang und etwa 100–500 m breit, aber mit weniger als 9 m Tiefe können sie schwer zu erkennen sein. Um dieses Problem zu umgehen, entwickelten die Forscher eine clevere Methode: „Da die Landschaft so riesig ist, erscheint sie als eine flache, endlose Ebene. Aber als wir übertriebene digitale Geländemodelle erstellten, wurden die Gräben viel leichter sichtbar und identifizierbar“, erläuterte Lipar. Diese Erkenntnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment, stellen die Annahme in Frage, dass die Vertiefungen durch fließendes Wasser entstanden sind, wie ihr Aussehen vermuten lassen könnte. Im Gegensatz zu typischen Tälern weisen die Gräben keine verbundenen Bäche oder andere Anzeichen für früheren Wasserfluss auf.
Bedeutung für die Speläologie und den Karstschutz
Diese neue Methode ist ein signifikanter Fortschritt für die Speläologie, da sie die systematische Entdeckung und Erforschung von Höhlensystemen in schwer zugänglichen Karstgebieten ermöglicht. Die Nullarbor-Ebene ist ein klassisches Beispiel für eine Karstlandschaft, die immense unterirdische Hohlräume bergen kann. Das Verständnis dieser Prozesse trägt zum Schutz dieser einzigartigen und oft empfindlichen Ökosysteme bei.
Neue Höhlenmarkierungen in Irland deuten auf frühere menschliche Besiedlung hin
Entdeckte Höhlenmarkierungen an acht irischen Fundstellen könnten das Verständnis der menschlichen Frühbesiedlung Irlands während der letzten Eiszeit revolutionieren.
Entdeckte Höhlenmarkierungen an acht irischen Fundstellen könnten das Verständnis der menschlichen Frühbesiedlung Irlands während der letzten Eiszeit revolutionieren.
Prähistorische Kunst in irischen Karstlandschaften
Neue identifizierte Höhlenmarkierungen an acht Standorten in Irland legen nahe, dass das Land Tausende von Jahren früher als ursprünglich angenommen von Menschen bewohnt war. Sollten die Markierungen auf ein Alter zwischen 15.000 und 10.000 Jahren datiert werden können, würden sie die erste bekannte Höhlenkunst Irlands aus der letzten Eiszeit darstellen. Das Forschungsprojekt, geleitet von Genevieve von Petzinger, George Nash und Barbara Oosterwijk, befindet sich noch in einem frühen Stadium.
Die 'Lost Land Bridge Project'-Expedition
Irland galt lange als eines der letzten Gebiete Nordwesteuropas, das von Menschen besiedelt wurde. Ein Bärenkniescheibenknochen aus County Clare mit Schnittspuren, datiert auf etwa 12.500 Jahre, ist der früheste akzeptierte Beweis menschlicher Präsenz. Im Sommer dieses Jahres entdeckte Petzingers Team im Rahmen des 'Lost Land Bridge Project' absichtliche Markierungen in Höhlen im Südwesten Irlands, darunter 'Fingerflutings', die durch das Nachzeichnen mit Fingern in weichem Höhlenwandmaterial entstanden sind. Außerdem wurden Ocker- und Holzkohlemarkierungen gefunden, einschließlich potenzieller Tiersilhouetten.
Die Paläoanthropologin und Felskunstspezialistin Von Petzinger hebt die Fingerflutings als mögliches Alterszeichen der Markierungen hervor: „Über 90 % der bekannten Fundstellen mit Fingerflutings stammen aus der Eiszeit.“ Die technische Analyse wird eine genauere Datierung der Funde ermöglichen. Diese Entdeckungen erweitern die Speläologie und Archäologie in Karstregionen erheblich und bieten neue Einblicke in die frühe menschliche Interaktion mit unterirdischen Landschaften.
Nepal: Intensivierte Rettungsarbeiten nach Gletschersturz in Hydropower-Tunneln
Nach einem verheerenden Gletschersturz an der Nepal-China-Grenze konzentrieren sich Rettungsteams auf die Bergung von Dutzenden Arbeitern, die in den Tunneln von elf Wasserkraftprojekten eingeschlossen sind. Die Hoffnung auf Überlebende bleibt bestehen.
Nach einem verheerenden Gletschersturz an der Nepal-China-Grenze konzentrieren sich Rettungsteams auf die Bergung von Dutzenden Arbeitern, die in den Tunneln von elf Wasserkraftprojekten eingeschlossen sind. Die Hoffnung auf Überlebende bleibt bestehen.
Verheerende Folgen eines Naturereignisses
Ein massiver Gletschersturz, der am 26. August 2026 nahe der Nepal-Tibet-Grenze ausgelöst wurde, führte zu verheerenden Sturzfluten, die weite Teile Nord- und Zentralnepals verwüsteten. Hunderte Menschen kamen ums Leben, und über 5.000 werden vermisst. Besonders betroffen sind elf Wasserkraftprojekte entlang des Bhotekoshi-Flusses, deren Tunneleingänge unter Schutt und Schlamm begraben wurden, wodurch Dutzende Arbeiter eingeschlossen sind.
Fokus auf die Chilime- und Upper Trishuli-3B-Projekte
Die Rettungsarbeiten, an denen nepalesische und indische Teams beteiligt sind, konzentrieren sich intensiv auf die Tunnel des Chilime- und des Upper Trishuli-3B-Wasserkraftprojekts. Im Chilime-Projekt, wo man von einer Kantine und Unterkünften ausgeht, wird die Möglichkeit von Überlebenden hoch eingeschätzt. Mit schwerem Gerät wie Baggern und Ladern konnten bereits rund 70 Meter Schutt in einem Tunnel freigelegt werden. Trotz der enormen logistischen Herausforderungen und des instabilen Geländes arbeiten die Teams unermüdlich daran, die verschütteten Arbeiter zu erreichen, wobei die Hoffnung auf die Entdeckung von Luftblasen in den Tunneln die Einsatzkräfte antreibt.
UpdateErster Internationaler UNESCO-Tag für Höhlen und Karst weltweit gefeiert
Am 13. September 2026 wurde erstmals der Internationale UNESCO-Tag für Höhlen und Karst begangen, ein globaler Aktionstag zur Sensibilisierung für die Bedeutung dieser einzigartigen Naturräume.
Am 13. September 2026 wurde erstmals der Internationale UNESCO-Tag für Höhlen und Karst begangen, ein globaler Aktionstag zur Sensibilisierung für die Bedeutung dieser einzigartigen Naturräume.
Archäologen entdecken 40.000 Jahre alte, unberührte Neandertaler-Kammer in Gibraltar
Eine seit 40.000 Jahren versiegelte Kammer im Gorham-Höhlenkomplex in Gibraltar bietet einzigartige Einblicke in das Leben der letzten Neandertaler Europas.
Eine seit 40.000 Jahren versiegelte Kammer im Gorham-Höhlenkomplex in Gibraltar bietet einzigartige Einblicke in das Leben der letzten Neandertaler Europas.
Ein Fenster in die Steinzeit: Neandertaler-Refugium in Gibraltar entdeckt
Archäologen des Gibraltar National Museums haben eine außergewöhnliche Entdeckung im Gorham-Höhlenkomplex, einem UNESCO-Weltkulturerbe, gemacht: Eine Kammer in der Vanguard Cave, die über 40.000 Jahre lang von der Außenwelt abgeschnitten war. Diese verborgene Höhlenkammer, die im September 2026 der Öffentlichkeit bekannt gegeben wurde, bietet eine unberührte Zeitkapsel aus der Zeit des späten Pleistozäns, einer geologischen Epoche, die vor etwa 11.700 Jahren endete und durch wiederholte Vereisungen gekennzeichnet war.
Die Entdeckung und ihre Bedeutung
Die etwa 13 Meter lange Kammer wurde hinter einer durch Sandablagerungen blockierten Passage im hinteren Bereich der Vanguard Cave entdeckt. Der Zugang war seit dem späten Pleistozän verschüttet, sodass weder Licht noch Luft von außen eindringen konnten. Dies führte zu einer außergewöhnlichen Konservierung der Sedimente und der Artefakte am Höhlenboden.
Im Inneren fanden die Forscher Überreste von Tieren wie Luchs, Tüpfelhyäne und Gänsegeier sowie Krallenspuren großer Raubtiere. Besonders aufschlussreich sind jedoch die steinzeitlichen Werkzeuge der Mousterien-Kultur, die typisch für späte Neandertaler-Populationen ist, und eine große Strandschnecke, die weit entfernt von der damaligen Küstenlinie gefunden wurde. Dies deutet darauf hin, dass die Neandertaler diese Schnecke absichtlich in die Höhle gebracht haben.
Die Gorham's Cave Complex ist bereits bekannt für Beweise, dass Neandertaler Vögel und Meerestiere jagten, Federn als Ornamente nutzten und abstrakte Gravuren in Höhlenwände ritzten – alles Indizien für flexibles Denken. Radiokarbondatierungen aus der Gorham-Höhle legen nahe, dass Neandertaler den Ort zwischen etwa 33.000 und 24.000 Jahren v. Chr. nutzten, was diese Küstenregion zu einem ihrer letzten europäischen Refugien macht. Die neue Kammer könnte weitere entscheidende Informationen über die Lebensweise und das Überleben dieser ausgestorbenen Menschenart liefern.
UpdateSpeleologische Forschungslager in der Schweiz erzielen wichtige Ergebnisse
Die Ostschweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung berichtet von erfolgreichen Forschungslagern auf der Sulzfluh und dem Zwinglipass im Sommer 2026, die neue Erkenntnisse über alpine Karstsysteme liefern.
Die Ostschweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung berichtet von erfolgreichen Forschungslagern auf der Sulzfluh und dem Zwinglipass im Sommer 2026, die neue Erkenntnisse über alpine Karstsysteme liefern.
Die Ostschweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung (OGH) hat im Sommer 2026 zwei bedeutende Forschungslager in den alpinen Karstgebieten der Schweiz erfolgreich durchgeführt. Diese speläologischen Expeditionen konzentrierten sich auf die Erkundung und Dokumentation komplexer unterirdischer Systeme.
Forschung auf dem Zwinglipass
Das Forschungslager auf dem Zwinglipass, das vom 12. bis 18. Juli 2026 stattfand, ermöglichte die intensive Erkundung und Vermessung von Höhlen in den höhergelegenen Zonen H und I. Insbesondere konnte die Vermessung der Schneehöhle mit einem rund 80 Meter tiefen Schacht, der in den Hauptgang mündet, abgeschlossen werden. Obwohl keine sensationellen Neuentdeckungen von bislang unbekannten Großhöhlen gemeldet wurden, trugen die Arbeiten maßgeblich zur detaillierten Kartierung und zum besseren Verständnis der hydrologischen und geologischen Strukturen des alpinen Karstsystems bei.
Erfolge auf der Sulzfluh
Das nachfolgende Forschungslager auf der Sulzfluh, dessen Aktivitäten am 6. September 2026 mit einem positiven Bericht abschlossen, konzentrierte sich auf großflächige Prospektionsarbeiten, Nachvermessungen altbekannter Höhlensysteme, Grabungsarbeiten und umfassende Fotodokumentationen. Das in dieser Periode vorherrschende trockene und warme Wetter erleichterte die Arbeiten in diesen oft schwer zugänglichen Gebieten. Solche systematischen Feldforschungen sind entscheidend für die Erfassung und den langfristigen Schutz der fragilen unterirdischen Ökosysteme und der geologischen Besonderheiten im alpinen Karst.
Eurokarst 2026: Hydrogeologie von Karst und Karbonatreservoiren in Neuchâtel
Die biennale Konferenz Eurokarst kehrt in die Schweiz zurück und bietet ein internationales Forum für den Austausch über die Hydrogeologie von Karst- und Karbonatreservoiren.
Die biennale Konferenz Eurokarst kehrt in die Schweiz zurück und bietet ein internationales Forum für den Austausch über die Hydrogeologie von Karst- und Karbonatreservoiren.
Bedeutung der Karstforschung
Die Erforschung von Karstsystemen ist von entscheidender Bedeutung, da sie einen erheblichen Teil der globalen Trinkwasserversorgung bereitstellen und gleichzeitig anfällig für Verunreinigungen sind. Die Konferenz ermöglicht es, neueste Forschungsergebnisse und innovative Ansätze im Schutz und Management dieser fragilen Unterwelten zu diskutieren. Durch den interdisziplinären Ansatz werden nicht nur geologische und hydrologische Aspekte beleuchtet, sondern auch ökologische und sozioökonomische Fragestellungen im Kontext von Karstlandschaften erörtert.
UpdateSpektakuläre Neuentdeckung im Glarner Alpenkarst
Ein Team von Höhlenforschern hat in den Glarner Alpen der Schweiz ein umfangreiches, bislang unbekanntes Höhlensystem entdeckt, das bereits über zwei Kilometer vermessen wurde und beeindruckende unterirdische Formationen aufweist.
Ein Team von Höhlenforschern hat in den Glarner Alpen der Schweiz ein umfangreiches, bislang unbekanntes Höhlensystem entdeckt, das bereits über zwei Kilometer vermessen wurde und beeindruckende unterirdische Formationen aufweist.
Spektakuläre Neuentdeckung im Glarner Alpenkarst
Einem Team um den Glarner Bergführer Hans Rauner ist eine bemerkenswerte speläologische Entdeckung in den Glarner Alpen gelungen. Die vier Höhlenforscher stießen auf ein ausgedehntes, bislang unerforschtes Höhlensystem, dessen Ausmaße und Schönheit bereits nach den ersten Erkundungen beeindrucken.
Erforschung eines unberührten Subterraneums
Die Höhlenforscher gelangten durch einen herausfordernden Aufstieg von 80 Metern in eine Felswand oberhalb eines Gletschers zum Eingang der Höhle. Im Inneren offenbarte sich ein komplexes Netzwerk von Gängen und beeindruckenden Kavernen. Besonders hervorzuheben ist eine etwa 30 Meter hohe Halle, von den Entdeckern als „Kathedrale“ bezeichnet, die Zeugnis der enormen geologischen Prozesse im Karstgestein ablegt.
Während der initialen Erkundung wurden bereits zweieinhalb Kilometer des Systems vermessen. Die Gänge sind gesäumt von filigranen Stalaktiten und gefrorenen Bachläufen, die die dynamische Natur der alpinen Höhlen widerspiegeln. Die weitere Erforschung dieses Systems erfordert aufwendige Arbeiten, einschließlich Grabungen und Sprengungen, um tiefer in das unberührte Subterraneum vorzudringen und das volle Potenzial dieser Entdeckung zu erfassen. Die Entdecker betonen die Faszination, absolutes Neuland zu betreten und Orte zu sehen, die zuvor kein Mensch erblickt hat.
Dramatische Höhlenrettung in Uxpanapa, Mexiko: Fischer nach 15 Tagen in überfluteter Höhle gerettet
Eine scheinbar aussichtslose Bergungsmission in einem gefluteten Höhlensystem in Uxpanapa, Mexiko, verwandelte sich in eine wundersame Rettung eines seit 15 Tagen vermissten Speerfischers.
Eine scheinbar aussichtslose Bergungsmission in einem gefluteten Höhlensystem in Uxpanapa, Mexiko, verwandelte sich in eine wundersame Rettung eines seit 15 Tagen vermissten Speerfischers.
Wunder unter Tage: Überraschende Wendung einer Bergungsmission in Mexiko
Am 18. August 2026 wurde die unglaubliche Geschichte einer Höhlenrettung aus dem Juli 2026 bekannt, die sich in der abgelegenen Uxpanapa-Region in Mexiko ereignete. Erasto Crisanto Valdez, ein 31-jähriger Speerfischer, der am 23. Juli 2026 einem Fisch in eine unerforschte Unterwasserhöhle gefolgt war, galt nach 15 Tagen als vermisst und mutmaßlich tot. Die mexikanische Marine hatte bereits Suchaktionen durchgeführt und sich ohne Erfolg zurückgezogen, woraufhin die Operation auf eine reine Bergungsmission reduziert wurde.
Herausforderungen der Unterwasserwelt
Die Bedingungen in dem Höhlensystem, das lokal als 'La Cueva' bekannt ist und aus einem Cenote, einer natürlichen Doline mit Wasserfüllung, gespeist wird, waren extrem. Die Sicht unter Wasser betrug weniger als einen Meter, und weite Teile des Höhlenlabyrinths waren unerforscht und unkartiert. Höhlentauchen in solchen Siphons – vollständig gefluteten Höhlengängen – erfordert höchste Expertise und birgt immense Risiken.
Die wundersame Rettung
Zwei erfahrene Höhlentaucher, Harry Gust und Rosalino "Rosso" Rivera, wurden Anfang August 2026 aus Playa del Carmen hinzugezogen, um den vermeintlichen Leichnam zu bergen. Trotz der ursprünglichen Annahme, nur noch eine Bergung durchzuführen, stieß Gust, als er allein über das Ende seiner Sicherungsleine hinaus in eine trockene Kammer vorstieß, auf ein Lebenszeichen. Auf seinen Ruf "Ja" antwortete eine Stimme. Valdez, der die Zeit völlig falsch eingeschätzt hatte und dachte, er sei erst drei Tage unter Tage, hatte es geschafft, 15 Tage in völliger Dunkelheit und Isolation zu überleben, indem er Wasser aus einem unterirdischen Fluss trank.
Die Rettungsaktion, die auf Teamwork und der außergewöhnlichen Ausdauer des Überlebenden beruhte, wurde als "die unmöglichste Höhlenrettung des Jahres" bezeichnet und ist ein Zeugnis für die Faszination und die Risiken der Speläologie sowie die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes.
UpdateErfolgreiche Höhlenrettung in der Rat's Nest Cave, Alberta
Eine mehrtägige Rettungsaktion in der Rat's Nest Cave in den kanadischen Rocky Mountains führte zur sicheren Bergung eines verkeilten Speläologen.
Eine mehrtägige Rettungsaktion in der Rat's Nest Cave in den kanadischen Rocky Mountains führte zur sicheren Bergung eines verkeilten Speläologen.
Erfolgreiche Höhlenrettung in der Rat's Nest Cave, Alberta
Am 15. August 2026 konnte ein in der als „Psych Squeeze“ bekannten Engstelle der Rat's Nest Cave am Grotto Mountain in Canmore, Alberta, vertikal verkeilter Höhlenforscher erfolgreich gerettet werden. Die Rettungsaktion, die sich über mehrere Tage erstreckte, demonstrierte die Komplexität und die hohe Professionalität der beteiligten Einsatzkräfte. Der Vorfall unterstreicht die inhärenten Risiken der Speläologie, insbesondere bei der Erkundung anspruchsvoller Passagen in weitverzweigten Höhlensystemen. Die Zusammenarbeit verschiedener Rettungsorganisationen war entscheidend für den positiven Ausgang dieses anspruchsvollen Einsatzes in einem alpinen Karstgebiet.
Herausforderungen der Rettung
Die „Psych Squeeze“ ist eine extrem enge Passage, die auch erfahrenen Höhlenforschern höchste Konzentration abverlangt. Die Rettung erforderte spezialisierte Kenntnisse in der Einseiltechnik (SRT) sowie psychologische Stärke und präzise Koordination des Rettungsteams. Solche Einsätze sind oft material- und zeitintensiv und erfordern ein tiefes Verständnis der Geomorphologie des jeweiligen Höhlensystems. Die Sicherheit der Retter und des Verunfallten steht dabei stets im Vordergrund, was den Einsatz von fortschrittlicher Rettungsausrüstung und Kommunikationstechnik unerlässlich macht.
UpdateEinzigartiges, von der Außenwelt abgeschnittenes Ökosystem in der Movile-Höhle enthüllt
Die Movile-Höhle in Rumänien, seit über 5,5 Millionen Jahren isoliert, offenbart ein bemerkenswertes, auf Chemosynthese basierendes Ökosystem mit einzigartigen, endemischen Lebensformen.
Die Movile-Höhle in Rumänien, seit über 5,5 Millionen Jahren isoliert, offenbart ein bemerkenswertes, auf Chemosynthese basierendes Ökosystem mit einzigartigen, endemischen Lebensformen.
Biologische Sensation: Wiederentdeckung eines urzeitlichen Lebensraums in Rumänien
Am 13. August 2026 wurde die faszinierende Existenz eines einzigartigen Ökosystems in der Movile-Höhle in Rumänien erneut ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Dieses bemerkenswerte Höhlensystem, gelegen an der Schwarzmeerküste in der Dobrudscha-Region, war über 5,5 Millionen Jahre lang vollständig von der Erdoberfläche abgeschnitten. Es beherbergt eine Lebenswelt, die sich gänzlich ohne Sonnenlicht entwickelt hat und auf Chemosynthese anstelle von Photosynthese basiert.
Chemosynthese als Lebensgrundlage
Die Movile-Höhle ist ein herausragendes Beispiel für einen Lebensraum, in dem Organismen ihre Energie nicht durch Sonnenlicht, sondern durch die Oxidation chemischer Verbindungen gewinnen – ein Prozess, der als Chemosynthese bekannt ist. Hier gedeihen Bakterien, die Schwefelwasserstoff und Methan in Energie umwandeln, und bilden die Basis einer komplexen Nahrungskette.
Endemische Artenvielfalt
Das Höhlensystem, das bereits 1986 bei Bauarbeiten entdeckt wurde, hat sich seitdem zu einem wissenschaftlichen Phänomen entwickelt. Die Isolation führte zur Evolution zahlreicher endemischer Arten – Tier- und Pflanzenarten, die ausschließlich in diesem spezifischen Lebensraum vorkommen. Dazu gehören blinde Spinnen, Skorpione, Tausendfüßler und Wasserasseln, die perfekt an die ewige Dunkelheit und die schwefelreiche Atmosphäre angepasst sind. Ihr Studium bietet einzigartige Einblicke in evolutionäre Prozesse unter extremen Bedingungen und die Potenzial für Leben jenseits der sonnenlichtabhängigen Biosphäre.
Höhlenforschung auf globaler Bühne: Karst-Ökosysteme im Fokus der Vereinten Nationen
Die Höhlenforschung war mit einem Side-Event beim Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in New York vertreten, um die Bedeutung von Karst-Ökosystemen hervorzuheben.
Die Höhlenforschung war mit einem Side-Event beim Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in New York vertreten, um die Bedeutung von Karst-Ökosystemen hervorzuheben.
Höhlenforschung auf globaler Bühne: Karst-Ökosysteme im Fokus der Vereinten Nationen
Am 9. Juli 2026 organisierte eine NGO-Gruppe im Rahmen des Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN HLPF) in New York einen bedeutenden Side-Event zum Thema Vernetzung und die Rolle von Karst-Ökosystemen. Bei dieser einstündigen Veranstaltung sprachen Vertreter der Vereinten Nationen sowie Delegierte von Mitgliedsstaaten. Hilary Reinhart aus Indonesien vertrat die Höhlenforschung und berichtete über die Netzwerke und die im Dezember des Vorjahres verabschiedete Resolution zu Karst-Ökosystemen bei der Umweltversammlung der Vereinten Nationen.
Bedeutung von Karstregionen
Karstgebiete sind Landschaften, die durch die spezifischen Lösungserscheinungen von Karbonatgesteinen (wie Kalkstein oder Dolomit) geformt wurden. Sie sind weltweit verbreitet und beheimaten einzigartige Höhlensysteme, unterirdische Wasserläufe und spezifische Ökosysteme, die von entscheidender Bedeutung für die Biodiversität und die Trinkwasserversorgung vieler Regionen sind. Die Speläologie, die Wissenschaft von den Höhlen und ihrer Erforschung, spielt eine Schlüsselrolle beim Verständnis und Schutz dieser sensiblen Regionen.
Globale Anerkennung und Schutzinitiativen
Die Präsenz der Höhlenforschung auf einer so hochrangigen internationalen Plattform wie dem UN HLPF unterstreicht die wachsende globale Anerkennung der ökologischen und klimatischen Bedeutung von Karstgebieten. Die Resolution zu Karst-Ökosystemen ist ein wichtiger Schritt, um diese einzigartigen Landschaften und ihre oft verborgene Biodiversität besser zu schützen und in nachhaltige Entwicklungsstrategien zu integrieren. Die Veranstaltung ermöglichte einen wertvollen Austausch über zukünftige Kooperationen und Schutzmaßnahmen.
33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die renommierte 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" wird vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, abgehalten. Dieses jährlich stattfindende akademische Ereignis versammelt führende Forscher und Studierende aus der ganzen Welt, um die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Karstforschung zu diskutieren. Das diesjährige Hauptthema lautet "Kohlenstoffpfade im Karst" (Carbon Pathways in Karst).
Forschung an der Schnittstelle von Geologie und Klima
Die Karstologie, die wissenschaftliche Untersuchung von Karstphänomenen, spielt eine entscheidende Rolle für das Verständnis globaler biogeochemischer Kreisläufe. Das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst" beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wasser, Gestein und organischem Material in Karstlandschaften. Es umfasst die Untersuchung der Kohlenstoffbindung und -freisetzung in Höhlensystemen, die Rolle des Karstes im globalen Kohlenstoffkreislauf und die Auswirkungen des Klimawandels auf Karstgebiete. Die "Klassische Karstregion" in Slowenien ist historisch bedeutsam, da hier die moderne Karstforschung ihren Ursprung hat und der Begriff "Karst" aus der lokalen Bezeichnung dieser Region abgeleitet wurde. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Austausch über innovative Messtechniken, hydrologische Modelle und Fallstudien, die zur besseren Verwaltung und zum Schutz dieser einzigartigen und fragilen Ökosysteme beitragen.





