Neues aus dem Verein
★ Neuland im Dolinen-Land!
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...
Der Schlangenmäander wächst: wir brauchen dringend Freiwillige, die beim weiteren Vortrieb, Transport und Bau von Logistik helfen! Auf dem Weg zu einem neuen Zu...Von: Tobias V. | fda42@toar.de
Monatstreff Juni
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
Monatstreff Juli
Wir treffen uns im Löwen in Aach.
Ort: Gasthaus Löwen in Aach
Von: Jörn
VDHK-Jahrestagung: Höhle-Mensch-Natur
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“. Auf dem Programm steht unter and...
Ort: Charlottenhöhle bei Giengen-Hürben
Von: Joachim und Holger
Die VDHK-Jahrestagung findet dieses Jahr in Giengen-Hürben an der Charlottenhöhle statt. Das Motto lautet „Höhle-Mensch-Natur“.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Vortrag von Joachim und Holger. Vorträge und Workshops können angemeldet werden.
Klettertag für Aacher Kinder
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig). Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher F...
Von: FdA
Seilklettern am Mägdeberg, an geeigneten Bäumen oder in einer Sporthalle (wetterabhängig).
Der Termin ist zu Beginn der Sommerferien (BW) im Rahmen des Aacher Ferienprogramms geplant.
3. Aacher Höhlentag
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Ort: Aach, beim Aachtopf / Blätterteighöhle
Von: Georg Fleischmann | georg.fleischmann@ff-35.de
Wir laden ein zum dritten Aacher Höhlentag an der Blätterteighöhle.
Gästeabend ARGE Grabenstetten
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Von: FdA
Wir sind zu Gast beim Gästeabend der ARGE Grabenstetten in der Falkensteinhalle.
Filme vom 2. Höhlentag
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt: Film auf YouTube ansehenHier der Film von Bernd Hugger, d...
Von: Webmaster / FdA
Werner Duffner von Regio-Report.eu hat uns einen Link zu seinem neuen Film vom 2. Höhlentag geschickt:
Hier der Film von Bernd Hugger, den er am 2. Höhlentag 2024 im Keller neben der Höhle gezeigt hat:
Wir bitten, die Rechte der jeweiligen Filmersteller zu beachten. Weitere Informationen gerne beim Seitenverwalter.
Fledermaus-Schutzzeit & Links
🦇 Fledermaus-SchutzzeitDie Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung! Weitere Termine & FormulareWeiter...
Von: FdA
🦇 Fledermaus-Schutzzeit
Die Fledermaus-Schutzzeit geht jeweils vom 1. Oktober bis 31. März. Wir bitten um unbedingte Beachtung!
Weitere Termine & Formulare
- Weitere HöFo-Termine gibt es auf der Seite der ARGE Grabenstetten (Karstseminar RT, Speleo-Südwest, ARGE Blaukarst und ARGE Blautopf).
- Aufnahmeantrag, Satzung und Haftungsausschluss für die Befahrung der Donauhöhle sind im internen Bereich verfügbar.
Der neue Vorstand der FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.: 1. Vorsitzender:...
Von: FdA
Nach der Jahreshauptversammlung am 15.03.2025 ergibt sich nach den Wahlen folgende neue Besetzung des Vorstands der Freunde der Aachhöhle e.V.:
- 1. Vorsitzender: Georg Fleischmann
- 2. Vorsitzender: Jörn Brumme
- Kassier: Edwin Klotz
- Schriftführerin: Manuela Ehrich–Biesinger
- Beisitzer: Lothar Dietrich, Linus Köhnlechner, Ewald Lauer †
Monatstreff FdA
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach. Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
Von: FdA | hoehlenwind@googlemail.com
Regulärer Monatstreff der Freunde der Aachhöhle im Löwen in Aach.
Normalerweise (!) am ersten Freitag im Monat, ab 19 Uhr.
🌍 Höhlen-News aus aller Welt
Die neuesten speläologischen Funde und Expeditionen weltweit. Automatisch kuratiert.
Zuletzt aktualisiert:
VorschauUpdate83. Jahrestagung der National Speleological Society (NSS) in Indiana
Die NSS veranstaltet ihre 83. Jahrestagung in Corydon, Indiana, einem Gebiet reich an Höhlen und Karstlandschaften, und lädt zu Erkundungen und Austausch ein.
Die NSS veranstaltet ihre 83. Jahrestagung in Corydon, Indiana, einem Gebiet reich an Höhlen und Karstlandschaften, und lädt zu Erkundungen und Austausch ein.
NSS Convention 2026: Höhlenforschung im Herzen Indianas
Die National Speleological Society (NSS) richtet ihre 83. Jahrestagung vom 6. bis 10. Juli 2026 in Corydon, Indiana, aus. Das Tagungsgebiet in den üppigen Wäldern und sanften Hügeln der Corydon-Region ist bekannt für Hunderte von Höhlen, darunter die Mammoth Cave, eine der längsten Höhlen der Welt, die innerhalb von zwei Autostunden erreichbar ist. Diese Region, eine malerische Senkenlandschaft, birgt nicht nur Abenteuer, sondern auch eine reiche Geschichte, da ihre Höhlen einst als Unterschlupf für Ureinwohner und Verstecke während des Bürgerkriegs dienten.
Umfassendes Programm für Speläologen
Die Konvention bietet ein umfangreiches Programm mit Höhlenexkursionen, darunter horizontale und vertikale Befahrungen sowie geführte Wanderungen. Des Weiteren werden Workshops, wissenschaftliche Vorträge und zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen angeboten. Die Veranstaltung dient dem intensiven Austausch von Fachwissen, der Förderung der Höhlenforschung und dem geselligen Beisammensein der internationalen Speläologengemeinschaft. Ein spezielles Programm für den Nachwuchs, die Junior Speleological Society (JSS) für Jugendliche von 7 bis 17 Jahren, gewährleistet auch zukünftigen Generationen von Höhlenforschern spannende Abenteuer.
VorschauJährliche Höhlenmesse im Schönberg-Höhlensystem in Oberösterreich
Am Samstag, den 4. Juli 2026, findet die jährliche Höhlenmesse im beeindruckenden Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems in Oberösterreich statt, ein fester Termin für Höhlenforscher und Interessierte der Speläologie.
Am Samstag, den 4. Juli 2026, findet die jährliche Höhlenmesse im beeindruckenden Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems in Oberösterreich statt, ein fester Termin für Höhlenforscher und Interessierte der Speläologie.
Traditionelle Höhlenmesse im Salzkammergut
Die alljährliche Höhlenmesse im Gigantendom des Schönberg-Höhlensystems in Oberösterreich wird am Samstag, den 4. Juli 2026, um 16 Uhr abgehalten. Dieses Event, organisiert vom Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich, ist ein fester Bestandteil des Jahreskalenders für Höhlenforscher und die interessierte Öffentlichkeit in der Region. Die Speläologie umfasst die wissenschaftliche Untersuchung von Höhlen und Karstphänomenen, einschließlich ihrer Geologie, Hydrologie, Biologie und Archäologie.
Einblicke in ein faszinierendes Karstgebiet
Das Schönberg-Höhlensystem, Teil des Dachstein-Massivs im Salzkammergut, ist bekannt für seine komplexen Strukturen und seine geologische Bedeutung. Solche Veranstaltungen bieten nicht nur spirituelle Besinnung, sondern auch die Möglichkeit, sich über die neuesten Forschungen und Schutzmaßnahmen in diesem sensiblen Karstgebiet auszutauschen. Der Begriff Karst bezieht sich auf eine Landschaftsform, die durch die Verwitterung und Erosion von löslichen Gesteinen wie Kalkstein, Gips oder Dolomit entsteht und typischerweise Höhlen, Dolinen und unterirdische Wasserläufe aufweist. Besucher sollten sich auf eine Höhlentemperatur von etwa 9°C einstellen und entsprechende Kleidung mitbringen.
Anmeldung und logistische Hinweise
Treffpunkte für die Höhlenmesse sind bereits am Freitag, den 3. Juli, zwischen 16:30 und 17:00 Uhr und am Samstag, den 4. Juli, zwischen 10:30 und 11:00 Uhr, jeweils beim Schranken kurz vor der Rettenbachalm. Für eine Übernachtung auf der Ischler Hütte wird eine Online-Reservierung empfohlen.
Vorschau33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
Die 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" findet vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, statt und konzentriert sich auf das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst".
33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" fokussiert auf Kohlenstoffpfade
Die renommierte 33. Internationale Karstologische Schule "Classical Karst" wird vom 15. bis 19. Juni 2026 in Postojna, Slowenien, abgehalten. Dieses jährlich stattfindende akademische Ereignis versammelt führende Forscher und Studierende aus der ganzen Welt, um die neuesten Erkenntnisse im Bereich der Karstforschung zu diskutieren. Das diesjährige Hauptthema lautet "Kohlenstoffpfade im Karst" (Carbon Pathways in Karst).
Forschung an der Schnittstelle von Geologie und Klima
Die Karstologie, die wissenschaftliche Untersuchung von Karstphänomenen, spielt eine entscheidende Rolle für das Verständnis globaler biogeochemischer Kreisläufe. Das Thema "Kohlenstoffpfade im Karst" beleuchtet die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wasser, Gestein und organischem Material in Karstlandschaften. Es umfasst die Untersuchung der Kohlenstoffbindung und -freisetzung in Höhlensystemen, die Rolle des Karstes im globalen Kohlenstoffkreislauf und die Auswirkungen des Klimawandels auf Karstgebiete. Die "Klassische Karstregion" in Slowenien ist historisch bedeutsam, da hier die moderne Karstforschung ihren Ursprung hat und der Begriff "Karst" aus der lokalen Bezeichnung dieser Region abgeleitet wurde. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Austausch über innovative Messtechniken, hydrologische Modelle und Fallstudien, die zur besseren Verwaltung und zum Schutz dieser einzigartigen und fragilen Ökosysteme beitragen.
Internationale Höhlentauch-Konferenz 2026 des NSS-CDS in Florida
Die NSS Cave Diving Section (CDS) veranstaltet vom 5. bis 6. Juni 2026 ihre internationale Konferenz für Höhlentaucher in Alachua, Florida.
Die NSS Cave Diving Section (CDS) veranstaltet vom 5. bis 6. Juni 2026 ihre internationale Konferenz für Höhlentaucher in Alachua, Florida.
Globales Treffen der Höhlentauch-Community in Florida
Die National Speleological Society – Cave Diving Section (NSS-CDS) lädt zur Internationalen Höhlentauch-Konferenz 2026 ein, die vom 5. bis 6. Juni in The Barn at Rembert Farms in Alachua, Florida, USA, stattfindet. Diese Konferenz ist ein wichtiges Ereignis für die weltweite Gemeinschaft der Höhlentaucher und bietet eine Plattform für den Austausch über neue Techniken, Sicherheitsstandards und aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich des Höhlentauchens.
Innovationen und Sicherheit im Höhlentauchen
Höhlentauchen ist eine spezialisierte Form des Tauchens, die die Erkundung wassergefüllter Höhlen und Siphons umfasst. Diese Disziplin erfordert umfassende Ausbildung, spezielle Ausrüstung und ein tiefes Verständnis der Karsthydrogeologie – der Wissenschaft von den Wasserbewegungen in Karstgebieten. Ein Siphon in der Höhlenforschung ist ein vollständig wassergefüllter Gangabschnitt, der ein freies Atmen an der Oberfläche unmöglich macht und spezielle Tauchkenntnisse erfordert.
Die Konferenz bietet Mitgliedern und Nichtmitgliedern die Möglichkeit, an Vorträgen und Workshops teilzunehmen. Florida ist mit seinen zahlreichen unterirdischen Flusssystemen und Cenoten ein Hotspot für das Höhlentauchen und ein idealer Ort für ein solches internationales Treffen.
Neue Höhlenentdeckungen und einzigartige Höhlenperlen im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang, Vietnam
Ein britisch-vietnamesisches Höhlenforschungsteam hat im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang 26 neue Höhlen und Erweiterungen entdeckt und Hunderte einzigartige Höhlenperlen gefunden, die Aufschluss über geologische Prozesse geben.
Ein britisch-vietnamesisches Höhlenforschungsteam hat im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang 26 neue Höhlen und Erweiterungen entdeckt und Hunderte einzigartige Höhlenperlen gefunden, die Aufschluss über geologische Prozesse geben.
Erweiterung des Höhlensystems in Phong Nha-Ke Bang
Ein Team von Höhlenforschungsexperten aus Großbritannien und Vietnam hat im Nationalpark Phong Nha-Ke Bang (Provinz Quang Tri, Vietnam) 26 neue Höhlen und Erweiterungen von drei bereits bekannten Höhlen entdeckt. Diese neuen Abschnitte umfassen eine Gesamtlänge von 13.643 Metern. Die Thien-Cung-Höhle, mit einer Länge von 4.206 Metern, wurde als der prähistorische Wasserlauf des Hang-Toi-Flusses identifiziert und weist eine große Fläche mit zahlreichen Stalaktiten auf. Sie verläuft nahezu parallel zum System der Dunklen Höhle und ist hydrologisch mit dem Chay-Fluss verbunden.
Hunderte von Höhlenperlen geben Einblicke in geologische Prozesse
Besonders bemerkenswert ist der Fund von Hunderten von Höhlenperlen (Speläothemen in Form kleiner, runder Konkretionen) in der Hung-Höhle sowie in der Over-Höhle und der Son-Doong-Höhle, die alle Teil des Hung-Thoong-Höhlensystems sind. Diese Perlen sind ein Produkt von Jahrtausenden geologischer Aktivität. Sie bilden sich, wenn Wasser durch Kalksteinschichten sickert und Kalziumkarbonat mit sich führt. Dieses lagert sich um kleine Sand- oder Kieskörner ab, die als Kern dienen. Über lange Zeiträume verdicken sich die Kalziumschichten und bilden konzentrische Kreise.
Die Entstehung von Höhlenperlen erfordert spezielle Bedingungen: einen ständigen Wasserfluss in terrassenförmigen Bereichen des Höhlenbodens, der die Ausfällung und Ablagerung von Kalzium und anderen Mineralien um den Kern herum ermöglicht. Das durch die Terrassenfelder fließende Wasser sorgt dafür, dass diese Gebilde rollen und aneinander reiben, wodurch ihre glatte, kugelförmige oder eiförmige Oberfläche entsteht. Diese Entdeckungen besitzen nicht nur wissenschaftlichen Wert, sondern auch ein hohes touristisches Potenzial.
UpdateHöhlenrettungsaktion in Laos: Fünf Bergleute gerettet, Suche nach zwei Vermissten geht weiter
Eine internationale Rettungsmission kämpft in der Provinz Xaisomboun, Laos, gegen die Zeit, um zwei verbleibende Bergleute aus einem überfluteten Karsthöhlensystem zu befreien, nachdem fünf andere gerettet wurden.
Eine internationale Rettungsmission kämpft in der Provinz Xaisomboun, Laos, gegen die Zeit, um zwei verbleibende Bergleute aus einem überfluteten Karsthöhlensystem zu befreien, nachdem fünf andere gerettet wurden.
Dramatische Höhlenrettung in Laos
In der zentralen Provinz Xaisomboun in Laos läuft eine intensive Höhlenrettungsaktion, nachdem sieben Männer in einem überfluteten Höhlensystem eingeschlossen wurden. Die Gruppe war Berichten zufolge am 20. Mai 2026 in die Höhle eingestiegen, um wertvolle Minerale, wie Golderz, zu suchen, als Sturzfluten durch starke Regenfälle ihren Rückweg blockierten. Fünf der eingeschlossenen Männer konnten inzwischen erfolgreich gerettet werden, während die Suche nach den beiden verbleibenden Personen weiterhin mit Hochdruck fortgesetzt wird.
Herausforderungen in der Karsttopographie
Die Rettungsarbeiten gestalten sich äußerst schwierig aufgrund der komplexen Karsttopographie des Gebiets. Engstellen, scharfe Felsen, geringe Sichtweiten und die Gefahr von Einstürzen erschweren das Vorankommen der Rettungsteams. Internationale Tauchexperten, darunter auch erfahrene Retter, die bereits an der spektakulären Tham-Luang-Rettung in Thailand im Jahr 2018 beteiligt waren, sind im Einsatz. Sie navigieren durch schlammiges Wasser, das die Sicht nahezu auf null reduziert.
Aktuelle Bemühungen konzentrieren sich darauf, große Mengen Wasser aus dem Höhlensystem zu pumpen, um den Zugang zu erleichtern. Zusätzlich werden alternative Zugänge durch die dichte Dschungellandschaft oberhalb der Höhle gesucht. Ein kürzlich entdeckter, über 100 Meter tiefer vertikaler Schacht in der Nähe der vermuteten Position der Vermissten gab kurzzeitig Hoffnung, erwies sich jedoch als Sackgasse. Das internationale Rettungsteam arbeitet unermüdlich daran, die letzten beiden Bergleute in Sicherheit zu bringen, die seit über zehn Tagen unter Tage festsitzen.
UpdateSensationelle Entdeckung in den Pyrenäen: Prähistorische Höhlensiedlung auf über 2.200 Metern Höhe
Archäologen haben in den spanischen Pyrenäen eine uralte Höhlensiedlung entdeckt, die unser Verständnis prähistorischer Höhennutzung neu definiert und Hinweise auf frühen Kupferbergbau liefert.
Archäologen haben in den spanischen Pyrenäen eine uralte Höhlensiedlung entdeckt, die unser Verständnis prähistorischer Höhennutzung neu definiert und Hinweise auf frühen Kupferbergbau liefert.
Höchste prähistorische Siedlung der Region entdeckt
Eine bahnbrechende archäologische Entdeckung in den spanischen Pyrenäen verändert das wissenschaftliche Verständnis der prähistorischen menschlichen Nutzung von Berglandschaften. Forscher haben in der Höhle Cova 338 im Núria-Tal, Nordostspanien, auf 2.235 Metern über dem Meeresspiegel, eine dauerhafte prähistorische Siedlung gefunden. Dies macht sie zur höchstgelegenen ihrer Art in der Region.
Anzeichen komplexer prähistorischer Lebensweise
Jahrzehntelang gingen Archäologen davon aus, dass Gebiete über 2.000 Metern primär als temporäre Reiserouten oder für saisonale Aktivitäten genutzt wurden. Die neuen Funde in Cova 338 widerlegen diese Annahme. Die Ausgrabungen offenbarten Spuren von Feuerstellen, Tierknochen, Keramikfragmenten und persönlichen Schmuckstücken, darunter ein Anhänger aus einer Meeresschnecke und ein weiterer aus einem Braunbärzahn.
Besonders bedeutsam ist die Entdeckung von grünlichen Mineralien, die als Malachit identifiziert wurden – ein kupferreiches Mineral. Dies deutet auf eine der frühesten Belege für Kupfergewinnung und Mineralienausbeutung in Westeuropa hin. Die Funde lassen darauf schließen, dass prähistorische Gemeinschaften ein hochentwickeltes Verständnis der Bergressourcen besaßen und möglicherweise organisierte Systeme für die Beschaffung und Verarbeitung wertvoller Materialien entwickelt hatten. Die Besiedlung erfolgte über einen Zeitraum von 5.000 Jahren zwischen dem 5. und 1. Jahrtausend v. Chr., wobei die Höhle phasenweise bewohnt und wieder verlassen wurde, was auf eine geplante Nutzung hindeutet.
UpdateBacon Hole in Wales: Rote Markierungen als älteste Felskunst Großbritanniens neu klassifiziert
Nach fast einem Jahrhundert der Kontroverse bestätigen moderne Datierungsmethoden, dass die roten Linien in der Bacon Hole auf der Gower-Halbinsel in Wales die älteste bekannte Felskunst Großbritanniens und Nordwesteuropas darstellen.
Nach fast einem Jahrhundert der Kontroverse bestätigen moderne Datierungsmethoden, dass die roten Linien in der Bacon Hole auf der Gower-Halbinsel in Wales die älteste bekannte Felskunst Großbritanniens und Nordwesteuropas darstellen.
Neue Erkenntnisse zur prähistorischen Felskunst
Die Höhle Bacon Hole auf der Gower-Halbinsel in Wales birgt nun offiziell die älteste Felskunst Großbritanniens. Ein Team moderner Forscher hat rote parallele Linien an einer Höhlenwand auf ein Alter von 18.300 bis 15.700 Jahren datiert, was sie in das Pleistozän, die letzte Eiszeit, einordnet. Dies revidiert eine fast hundertjährige Kontroverse: Nach ihrer Entdeckung im Jahr 1912 wurden die Markierungen zunächst als prähistorische Felskunst eingestuft, 1928 jedoch als natürliche Ablagerungen von rotem Oxid abgetan und gerieten in Vergessenheit.
Moderne Speläologie bestätigt historische Hypothese
Durch den Einsatz von Uran-Thorium-Datierung für die Pigmente konnte das Forscherteam um George Nash, einem Archäologen der Universität Coimbra und der Universität Liverpool, das hohe Alter der elf roten Linien zweifelsfrei belegen. Die Linien sind horizontal angeordnet und weisen einen gleichmäßigen Abstand auf, was auf ein bewusstes und strukturiertes Muster hindeutet. Die 'Farbe' wurde als ein gemischtes Pigment aus Hämatit – einer Eisenoxidverbindung – und Tonresten identifiziert. Die Felskunst (oder Höhlenmalerei) ist eine Form der Kunst, bei der Bilder auf Felswände oder Höhlenwände gemalt, graviert oder gezeichnet werden. Das Pleistozän ist eine geologische Epoche, die vor etwa 2,6 Millionen Jahren begann und vor etwa 11.700 Jahren endete, bekannt für wiederholte Eiszeiten.
Bedeutung für die Erforschung der Eiszeitmenschen
Die Region um den Bristol Channel war während dieser Zeit ein fruchtbares Plateau, das von Mammuts, Bisons, Pferden und Rentieren bewohnt wurde. Es wird angenommen, dass diese Tiere Jäger- und Sammler anzogen, von denen einige in den fast 100 Höhlen der Gower-Halbinsel Schutz suchten. Die Wiederentdeckung und präzise Datierung dieser Kunstwerke liefert wichtige Einblicke in das kulturelle und soziale Leben der Eiszeitmenschen in dieser Region.
UpdateSistema Cheve Expedition 2026: Vorstoß in die potenziell tiefste Höhle der Welt
Die Sistema Cheve Expedition setzt 2026 ihre ambitionierten Erkundungen in Mexiko fort, mit dem Hauptziel, die Verbindung zur Cueva de la Mano zu finden und damit die tiefste Höhle der Welt zu kartieren.
Die Sistema Cheve Expedition setzt 2026 ihre ambitionierten Erkundungen in Mexiko fort, mit dem Hauptziel, die Verbindung zur Cueva de la Mano zu finden und damit die tiefste Höhle der Welt zu kartieren.
Tiefenrekordjagd in Mexiko: Die Sistema Cheve Expedition
Die Sistema Cheve Expedition in den abgelegenen Sierra Cuicateca Bergen von Oaxaca, Mexiko, stellt weiterhin einen Brennpunkt der internationalen Speleologie dar. Im Jahr 2026 konzentriert sich das Team auf die kritische Phase der Erkundung über dem Cheve East Sumpf hinaus. Das ultimative Ziel der Expedition ist es, eine Verbindung zwischen der Sistema Cheve und der Cueva de la Mano herzustellen. Eine solche Verbindung würde ein Höhlensystem mit einer vertikalen Ausdehnung von 2.730 Metern schaffen und damit die tiefste Naturhöhle der Erde darstellen.
Logistische und technische Herausforderungen im Karst
Die Erkundung der Sistema Cheve ist eine logistisch und technisch äußerst anspruchsvolle Unternehmung. Die Planung für 2026 umfasst die kontinuierliche Unterstützung eines Teams von bis zu vier Höhlentauchern, die über den Harmony Hall East Sumpf hinaus operieren sollen. Tauchen in tiefen Höhlen dieses Charakters ist die letzte Option und erfordert einen immensen Aufwand an Ausrüstung, Zeit und Unterstützung durch ein großes Team. Die letzten fünf Jahre intensiver Vorbereitung haben zu diesem entscheidenden Moment geführt, in dem die Passage des East Sumpfes als strategisch wichtigster Schritt in diesem „subterranean chess“ angesehen wird.
Wissenschaftliche und explorative Bedeutung
Über die reinen Tiefenrekorde hinaus birgt die Erkundung und Kartierung solcher Höhlensysteme ein enormes wissenschaftliches Potenzial. Hydrologische Tracermessungen haben bereits gezeigt, dass injizierte Farbstoffe aus dem Cheve-Fluss 20 Kilometer nördlich und 2.730 Meter tiefer in der Cueva de la Mano wieder auftauchten. Die Expedition verspricht nicht nur ein tieferes Verständnis der Karsthydrogeologie der Region, sondern könnte auch zu wichtigen Entdeckungen in der Biologie (z.B. neue Extremophilen), Geologie und Archäologie führen. Zudem motiviert sie die Entwicklung neuer Explorationstechnologien und festigt die Position von Sistema Cheve als eines der bedeutendsten Höhlenforschungsprojekte weltweit.
Erfolgreiche Höhlenrettung in den italienischen Alpen
Ein junger Höhlenforscher, der in 120 Metern Tiefe in der Grotta dei Cinghiali Volanti im Piemont eingeklemmt war, konnte nach einer komplexen Rettungsaktion befreit werden.
Ein junger Höhlenforscher, der in 120 Metern Tiefe in der Grotta dei Cinghiali Volanti im Piemont eingeklemmt war, konnte nach einer komplexen Rettungsaktion befreit werden.
Spektakuläre Rettungsaktion im Piemont
Im nordwestlichen Italien wurde ein 20-jähriger Speläologe erfolgreich aus der „Grotta dei Cinghiali Volanti“ (Höhle der fliegenden Wildschweine) in der Provinz Cuneo gerettet. Der junge Mann war am späten Sonntagnachmittag, dem 31. Mai 2026, in rund 120 Metern Tiefe mit einem Bein unter einem herabfallenden Felsbrocken eingeklemmt worden. Dies löste eine umfangreiche Notfall Höhle Operation aus, die nationale Aufmerksamkeit erregte.
Umfassende Mobilisierung der Rettungskräfte
An der Rettungsaktion waren 53 spezialisierte Einsatzkräfte der alpinen und speläologischen Rettungsdienste aus dem Piemont, der Lombardei und Ligurien beteiligt. Die Retter, darunter Sanitäter und technische Spezialisten, arbeiteten über Nacht unter äußerst schwierigen Bedingungen, die durch enge Passagen, steile Abstiege und begrenzte Sicht erschwert wurden. Ein temporärer medizinischer Posten wurde direkt in der Höhle eingerichtet, um den Verunglückten vor Ort zu versorgen.
Glücklicher Ausgang der Mission
Am Montagmorgen, dem 1. Juni 2026, konnte der Höhlenforscher, der während der gesamten Dauer der Rettung bei Bewusstsein und kooperativ war, erfolgreich befreit werden. Sein Zustand wurde als stabil beurteilt, sodass er die Höhle mit Unterstützung der Retter eigenständig verlassen konnte und nicht mittels Trage geborgen werden musste. Er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die erfolgreiche Mission unterstreicht die Professionalität und die fortgeschrittenen Fähigkeiten der italienischen Höhlenrettungsspezialisten im komplexen Karstgebiet der Rocca d'Orse-Val d'Inferno.
UpdateNeue Studie enthüllt: Karst-Stauseen als übersehene Klimaverbündete und effiziente Kohlenstoffsenken
Forschungsergebnisse der Guizhou Universität in China zeigen, dass Stauseen in Karstlandschaften eine unerwartet hohe Kapazität zur dauerhaften Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff aufweisen, was ihre Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf neu bewertet.
Forschungsergebnisse der Guizhou Universität in China zeigen, dass Stauseen in Karstlandschaften eine unerwartet hohe Kapazität zur dauerhaften Bindung von atmosphärischem Kohlenstoff aufweisen, was ihre Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf neu bewertet.
Karstreservoirs: Effiziente Mechanismen zur Kohlenstoffsequestrierung identifiziert
Eine wegweisende Studie der Guizhou Universität, veröffentlicht im Fachjournal Carbon Research, beleuchtet die bislang unterschätzte Rolle von Stauseen in Karstlandschaften als bedeutende und dauerhafte Kohlenstoffsenken. Die Untersuchung konzentrierte sich auf das Songbaishan-Reservoir in China, ein typisches System innerhalb eines Karstbeckens, und liefert mechanistische Erklärungen für die außergewöhnliche Effektivität dieser Ökosysteme bei der Kohlenstoffbindung.
Biogeochemische Prozesse in Karstgebieten
Karstlandschaften, die durch die Auflösung löslicher Gesteine wie Kalkstein entstehen, sind reich an gelöstem anorganischem Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff, der aus der Verwitterung von Gestein stammt, speist die aquatische Photosynthese. Die Studie belegt, dass diese einzigartigen Umgebungen nicht nur große Mengen Kohlenstoff aufnehmen, sondern diesen auch in einer hochstabilen, langlebigen Form in Sedimenten einlagern. Fast 60% des organischen Kohlenstoffs in den Sedimentschichten des untersuchten Reservoirs besteht aus refraktärem organischem Kohlenstoff (ROC), einer Form, die mikrobiellem Abbau besonders widerstandsfähig ist.
Implikationen für globale Kohlenstoffbudgets und Klimastrategien
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kohlenstoffsequestrierungskapazität von Stauseen in den weitläufigen Karstregionen weltweit in den globalen Kohlenstoffbilanzen möglicherweise unterschätzt wird. Die Autoren schlagen das Verhältnis von ROC zu gesamtem organischem Kohlenstoff (TOC) als eine einfache, aber effektive Metrik zur Bewertung des Kohlenstoffbindungspotenzials eines Reservoirs vor. Diese Arbeit bildet eine entscheidende wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung von Managementstrategien, die die natürlichen Kohlenstoffbindungsfähigkeiten von Stauseen verbessern können.
UpdateAntike griechische Theatermasken-Skulptur in kroatischer Höhle entdeckt
Eine seltene Terrakotta-Skulptur, die eine griechische Theatermaske darstellt und auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, wurde in der Crno Jezero Höhle in Südkroatien gefunden, was auf einen antiken Kultort hindeutet.
Eine seltene Terrakotta-Skulptur, die eine griechische Theatermaske darstellt und auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, wurde in der Crno Jezero Höhle in Südkroatien gefunden, was auf einen antiken Kultort hindeutet.
Einblicke in antike Rituale: Fund in der Crno Jezero Höhle
Archäologen haben in der Crno Jezero Höhle (Schwarzer See) in Südkroatien eine bedeutende Entdeckung gemacht: eine Terrakotta-Kopfskulptur, die eine griechische Theatermaske zeigt. Die Skulptur wird auf das 3. oder 4. Jahrhundert v. Chr. (vor Christus) datiert und deutet darauf hin, dass die Höhle einst als Heiligtum für antike Rituale diente. Terrakotta ist ein keramisches Material, das seit der Antike für Skulpturen und Bauwerke verwendet wird.
Beweise für einen Kultort
Domagoj Perkić von den Dubrovnik Museen äußerte, dass die Höhle möglicherweise für rituelle Zwecke genutzt wurde. Bereits im vergangenen Jahr wurde bei Ausgrabungen in derselben Höhle eine Skulptur einer möglichen griechischen Gottheit entdeckt. Dies, zusammen mit dem aktuellen Fund und weiteren Hinweisen wie luxuriöser importierter griechischer Keramik (Amphoren, Schalen, Kantharoi) sowie lokal produzierter Töpferware, die wahrscheinlich als Votivgaben (Opfergaben) hinterlassen wurde, untermauert die Annahme, dass die Crno Jezero Höhle vom 4. bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. ein bedeutendes Heiligtum war.
Die Frage, ob Dionysos oder sein illyrisches Gegenstück mit den Wein- und Maskenfunden in der Höhle in Verbindung gebracht werden können, bleibt Gegenstand der Interpretation. Die meisten Funde, die mit dem Heiligtum in Verbindung stehen, wurden in den Eingangs- und Seitenbereichen der Höhle entdeckt, die bis zu den aktuellen Ausgrabungen verborgen geblieben waren.
Nationaler Kongress der Fédération Française de Spéléologie (FFS) 2026
Am Pfingstwochenende im Mai 2026 findet der traditionelle Nationalkongress der französischen Höhlenforscher mit Hunderten Teilnehmern statt.
Am Pfingstwochenende im Mai 2026 findet der traditionelle Nationalkongress der französischen Höhlenforscher mit Hunderten Teilnehmern statt.
Französischer Nationalkongress für Höhlenforschung 2026
Die Fédération Française de Spéléologie (FFS) lädt vom 23. bis 25. Mai 2026 zu ihrem nationalen Kongress ein. Das jährliche Großereignis zieht Hunderte Höhlenforscher, Geologen und Biospeleologen an, die in zahlreichen Fachvorträgen neue Entdeckungen aus Frankreich und internationalen Expeditionen vorstellen.
Ausstellungen und Materialtests
Neben wissenschaftlichen Symposien bietet der Kongress eine Plattform für Materialhersteller, um die neueste Ausrüstung für Einseiltechnik (Single Rope Technique - SRT) und Unterwasser-Höhlentauchen zu präsentieren. Auch die Hauptversammlung der FFS findet im Rahmen dieser dreitägigen Veranstaltung statt.
Bergungseinsatz nach tragischem Tauchunfall in den Malediven abgeschlossen
Eine internationale Rettungsmission hat die Bergung der Opfer eines verheerenden Tauchunfalls in einem komplexen Unterwasserhöhlensystem des Vaavu Atolls auf den Malediven erfolgreich abgeschlossen.
Eine internationale Rettungsmission hat die Bergung der Opfer eines verheerenden Tauchunfalls in einem komplexen Unterwasserhöhlensystem des Vaavu Atolls auf den Malediven erfolgreich abgeschlossen.
Bergungseinsatz nach tragischem Tauchunfall in den Malediven abgeschlossen
Malé, Malediven – Nach einem tragischen Tauchunfall im Vaavu Atoll der Malediven, bei dem fünf italienische Taucher ums Leben kamen, wurde der internationale Such- und Bergungseinsatz am 22. Mai 2026 beendet. Die Operation, koordiniert von DAN Europe und unterstützt durch ein spezialisiertes finnisches Rettungsteam sowie maledivische und italienische Behörden, konzentrierte sich auf ein anspruchsvolles Unterwasserhöhlensystem am Tauchplatz Dhekunu Kandu.
Hintergrund des Unglücks und komplexe Bergungsarbeiten
Der Vorfall ereignete sich am 14. Mai 2026, als die fünf Taucher nach einem Erkundungsgang in der Höhle nicht zurückkehrten. Unter den Opfern befanden sich Monica Montefalcone, außerordentliche Professorin für Ökologie an der Universität Genua, ihre Tochter Giorgia Sommacal, der Meeresbiologe Federico Gualtieri, die Forscherin Muriel Oddenino sowie der Tauchlehrer Gianluca Benedetti. Während Benedettis Leichnam bereits am 16. Mai nahe dem Höhleneingang geborgen werden konnte, gestaltete sich die Bergung der verbleibenden vier Opfer, die sich tiefer im Höhlensystem befanden, als äußerst schwierig und gefährlich. Ein maledivischer Retter verstarb während der Rettungsversuche aufgrund von Dekompressionskomplikationen.
Die Tauchgänge zur Lokalisierung und Bergung der Opfer waren hochspezialisierte technische und Höhlentauchoperationen, die den Einsatz von Kreislaufgeräten (CCR) und Unterwasserscootern (DPVs) erforderten. Das Team stand unter erheblichem Druck durch schwierige Wetter- und Seebedingungen, darunter starke Winde und Strömungen, sowie die erhöhte Komplexität der Dekompressionsprofile. Nach der erfolgreichen Bergung aller Opfer um den 20. Mai konzentrierten sich die abschließenden Tauchgänge auf die „Säuberung“ des Höhlensystems, wobei temporäre Leinen und Ausrüstung entfernt und alle relevanten Gegenstände für die laufende Untersuchung geborgen wurden.
Wissenschaftliche Mission und private Aktivität
Monica Montefalcone und Muriel Oddenino befanden sich im Rahmen einer offiziellen wissenschaftlichen Mission auf den Malediven, um Meeresumgebungen zu überwachen und die Auswirkungen des Klimawandels auf die tropische Biodiversität zu erforschen. Die tödliche Tauchaktivität war jedoch nicht Teil ihrer geplanten Forschung und wurde privat unternommen. Die genaue Ursache der Todesfälle wird weiterhin untersucht.
UpdateNeue Höhlenfischart in den USA entdeckt: *Typhlichthys styx* fordert Evolutionstheorien heraus
Eine neue, augenlose Höhlenfischart wurde im Südosten der Vereinigten Staaten identifiziert und liefert starke Beweise für Speziation in unterirdischen Ökosystemen.
Eine neue, augenlose Höhlenfischart wurde im Südosten der Vereinigten Staaten identifiziert und liefert starke Beweise für Speziation in unterirdischen Ökosystemen.
UpdateWürzburger Team erprobt Mars-Höhlen-Roboter an der Zugspitze
Ein Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Kammstollen des Schneefernerhauses auf der Zugspitze erfolgreich neue Technologien für die Marsforschung erprobt, die den Einsatz von Robotern in extraterrestrischen Höhlen vorbereiten sollen.
Ein Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Kammstollen des Schneefernerhauses auf der Zugspitze erfolgreich neue Technologien für die Marsforschung erprobt, die den Einsatz von Robotern in extraterrestrischen Höhlen vorbereiten sollen.
Würzburger Team erprobt Mars-Höhlen-Roboter an der Zugspitze
Ein interdisziplinäres Team der Universität Würzburg hat Ende März 2026 am Schneefernerhaus auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, bahnbrechende Tests für die zukünftige Mars-Exploration durchgeführt. Im Fokus stand die Erprobung von Höhlen-Robotern und dazugehöriger Technologie in einer Umgebung, die eine Mars-Landschaft simulierte. Als Testumgebung diente der Kammstollen am Schneefernerhaus, ein im Jahr 1926 gebohrter Tunnel, der an der Nordseite der Zugspitze entlangführt.
Speläologie im Dienste der extraterrestrischen Forschung
Das Ziel der Forschungsinitiative des Interdisziplinären Forschungszentrums für Extraterrestrik (IFEX) ist es, Technologien und Abläufe zukünftiger Marsmissionen unter möglichst realistischen extremen Bedingungen zu testen. Höhlen auf dem Mars, auch als Lavaröhren bekannt, gelten als vielversprechende Orte für die Suche nach Wasser oder sogar Anzeichen von Leben, da sie vor schädlicher Strahlung und extremen Temperaturschwankungen geschützt sind. Die Erkenntnisse aus diesen terrestrischen Höhlentests sind entscheidend für die Entwicklung autonomer Robotersysteme, die in den unerforschten Karstsystemen und Lavaröhren anderer Planeten operieren können. Die Speläologie, die Lehre von den Höhlen, liefert hierbei wichtige Grundlagen für das Verständnis und die Erforschung dieser komplexen unterirdischen Umgebungen, unabhängig davon, ob sie auf der Erde oder im Weltall liegen.
Höhlenretter trainieren den Ernstfall in historischem Kupferbergwerk Fischbach
Ein Team der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz absolvierte eine anspruchsvolle Einsatzübung in den tiefen Schächten des ehemaligen Fischbacher Kupferbergwerks, wobei sowohl die rettungstechnischen Fähigkeiten als auch montanhistorische Aspekte berücksichtigt wurden.
Ein Team der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz absolvierte eine anspruchsvolle Einsatzübung in den tiefen Schächten des ehemaligen Fischbacher Kupferbergwerks, wobei sowohl die rettungstechnischen Fähigkeiten als auch montanhistorische Aspekte berücksichtigt wurden.
Erfolgreiche Einsatzübung im Fischbacher Kupferbergwerk
In den verborgenen Tiefen des stillgelegten Kupferbergwerks von Fischbach bei Idar-Oberstein führten Mitglieder der Höhlenretter Hessen/Rheinland-Pfalz am 17. Mai 2026 eine umfassende Trainingsübung durch. Ziel war es, die komplexen Herausforderungen einer Höhlenrettung in einer montanhistorisch geprägten Umgebung unter realistischen Bedingungen zu simulieren und die Einsatzbereitschaft der Speleologen zu gewährleisten.
Anspruchsvolle Bedingungen und montanhistorischer Auftrag
Die Übung fand in einem 120 Meter tiefen, engen Schacht unterhalb des Erbstollens statt. Die Höhlenretter, darunter auch speziell ausgebildete Rettungstaucher, mussten sich durch rostige Eisenstangen navigieren und mit aufgewirbelten Sedimenten sowie eingeschränkter Sicht kämpfen. Die Wassertemperatur von lediglich acht Grad Celsius erhöhte zusätzlich den Schwierigkeitsgrad der Operation.
Neben der primären Aufgabe, einen fiktiv verletzten Höhlenforscher aus der Tiefe zu bergen, erfüllte das Team auch einen montanhistorischen Auftrag. Dies unterstreicht die vielseitige Expertise der Höhlenrettung, die oft an der Schnittstelle von Speläologie und dem Schutz des unterirdischen Kulturerbes operiert. Solche Übungen sind entscheidend, um die speziellen Techniken für die Rettung aus Höhlen und alten Bergwerken kontinuierlich zu verbessern und auf extreme Szenarien vorbereitet zu sein, wo herkömmliche Rettungsmethoden an ihre Grenzen stoßen. Die Höhlenrettung ist ein hochspezialisiertes Feld, das Elemente der Höhenrettung, Engstellenrettung und Tauchrettung kombiniert, um in den unwirtlichsten Umgebungen agieren zu können.
UpdateRiesige Dinosaurier-Fußabdrücke an Höhlendecke in Südfrankreich entdeckt
Paläontologen haben in der Castelbouc-Höhle im Causse Méjean-Plateau in Südfrankreich außergewöhnlich gut erhaltene Fußabdrücke von Sauropoden an der Höhlendecke gefunden.
Paläontologen haben in der Castelbouc-Höhle im Causse Méjean-Plateau in Südfrankreich außergewöhnlich gut erhaltene Fußabdrücke von Sauropoden an der Höhlendecke gefunden.
Eine Routinebefahrung in der Castelbouc-Höhle unterhalb des Causse Méjean-Plateaus in Südfrankreich führte zu einer bemerkenswerten paläontologischen Entdeckung. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Jean-David Moreau von der Université Bourgogne Franche-Comté dokumentierte gigantische Fußabdrücke von Sauropoden, die vor etwa 168 Millionen Jahren in den weichen Sedimenten eines Küstenbereichs hinterlassen wurden und nun, durch geologische Prozesse, an der Decke der Kalksteinhöhle zu finden sind.
Geologische Umkehrung und Erhaltungsbedingungen
Die bis zu 1,25 Meter langen Abdrücke, die von etwa 30 Meter langen, vierfüßigen Dinosauriern stammen, sind so detailliert erhalten, dass individuelle Zehen, Fußpolster und Krallenabdrücke sichtbar sind. Die ungewöhnliche Position an der Höhlendecke erklärt sich durch die sogenannte Reliefumkehrung: Die Fußabdrücke wurden ursprünglich als Vertiefungen in weichem Sediment hinterlassen, das dann von härterem Material ausgefüllt wurde. Nach Millionen von Jahren und der Hebung des Karstplateaus erodierte das weichere umgebende Gestein, während die härteren Füllungen der Abdrücke als erhabene Formen an der Höhlendecke erhalten blieben. Neben den Spuren wurden auch Pflanzenfossilien und Fischreste geborgen, die eine Rekonstruktion des damaligen Ökosystems als Lagunenküste mit Nadelbäumen ermöglichen.
Rätselhafter antiker Tunnel in Jerusalem entdeckt
Nahe Kibbuz Ramat Rachel in Jerusalem wurde ein beeindruckender, in den Fels gehauener Tunnel freigelegt, dessen Zweck und Datierung noch ungeklärt sind.
Nahe Kibbuz Ramat Rachel in Jerusalem wurde ein beeindruckender, in den Fels gehauener Tunnel freigelegt, dessen Zweck und Datierung noch ungeklärt sind.
Archäologische Sensation: Uralter Tunnel in Jerusalem
Bei archäologischen Ausgrabungen, die von der Israel Antiquities Authority (IAA) vor dem Bau eines neuen Viertels in der Nähe von Kibbuz Ramat Rachel in Jerusalem durchgeführt wurden, stieß man unerwartet auf einen etwa 50 Meter langen, in den Fels gehauenen Tunnel. Die Entdeckung, die von Dr. Sivan Mizrahi und Zinovy Matskevich geleitet wurde, begann mit der Freilegung einer zunächst als natürliche karstische Hohlform wahrgenommenen Struktur.
Ein monumentales Bauwerk mit unbekanntem Zweck
Im Verlauf der Ausgrabungen offenbarte sich jedoch ein komplexes, von Menschenhand geschaffenes Bauwerk. „Zu unserer Überraschung entwickelte sich dieser Raum im Laufe der Ausgrabungen zu einem langen Tunnel“, erklärten die Grabungsleiter. Der Zugang zum antiken Komplex erfolgte über eine Treppe, die zu einer in den Fels gehauenen Öffnung führte. Der Tunnel war mit alluvialem Boden gefüllt, der sich vermutlich über Hunderte oder sogar Tausende von Jahren angesammelt hatte. Testgrabungen im Inneren des Tunnels zeigten, dass er an einigen Stellen eine Höhe von bis zu fünf Metern und eine Breite von etwa drei Metern erreicht.
Die genaue Datierung und der Zweck dieses imposanten Tunnels sind noch Gegenstand intensiver Forschung. Eine aktuelle Hypothese der Forscher ist, dass der Tunnel dazu diente, eine Kreidegesteinsschicht zu erreichen, die sich für den Abbau von Bausteinen oder die Kalkproduktion eignete. Dafür sprechen ein in die Tunneldecke gehauener Schacht, der der Belüftung gedient haben könnte, sowie im Tunnelboden entdeckter Abraum. Allerdings bleiben Fragen offen, und es ist auch denkbar, dass die Arbeiten nie vollständig abgeschlossen wurden, wodurch sein ursprünglicher Zweck im Dunkeln bleibt.
Archäologischer Meilenstein: 1000 unterirdische Höhlen in Nottingham dokumentiert
Die Stadt Nottingham feiert einen bemerkenswerten archäologischen Erfolg mit der Erfassung der 1000. unterirdischen Höhle, ein Zeugnis jahrhundertelanger menschlicher Nutzung des weichen Sandsteins unter der Stadt.
Die Stadt Nottingham feiert einen bemerkenswerten archäologischen Erfolg mit der Erfassung der 1000. unterirdischen Höhle, ein Zeugnis jahrhundertelanger menschlicher Nutzung des weichen Sandsteins unter der Stadt.
Nottingham enthüllt sein verborgenes Erbe
Im Mai 2026 erreichte die Stadt Nottingham in England einen bedeutenden archäologischen Meilenstein: Die 1000. unterirdische Höhle wurde unter ihren Straßen offiziell dokumentiert. Diese beeindruckende Zahl hat sich seit Beginn der systematischen Erfassungen im Jahr 2009 mehr als verdoppelt und steigt weiterhin stetig an. Die meisten dieser Hohlräume wurden zufällig bei Straßenbauarbeiten und anderen Bauprojekten entdeckt, da sie in den weichen Sandstein gehauen wurden, der die geologische Grundlage der Stadt bildet.
Historische Bedeutung und vielfältige Nutzung der Sandsteinhöhlen
Die Höhlen sind kein zusammenhängendes Netzwerk, sondern bestehen aus vielen isolierten Bereichen unter modernen Gebäuden, von denen einige versiegelt und andere über geschützte Zugänge erreichbar sind. Ihre Nutzung erstreckt sich über einen ungewöhnlich breiten Zeitraum und Zweck: Von mittelalterlichen Lagerkellern, Gerbereien und industriellen Arbeitsbereichen bis hin zu häuslichen Wohnstätten und Luftschutzbunkern während des Zweiten Weltkriegs. Der weiche Nottinghamer Sandstein ermöglichte es Familien und Handwerkern, Räume und Werkstätten direkt in den Fels zu graben, was eine verborgene Schicht des häuslichen und kommerziellen Lebens schuf, die über Jahrhunderte unentdeckt blieb.
Zu den jüngsten Entdeckungen zählen eine 17 Meter lange Kammer, die über einen vertikalen Schacht zugänglich ist, eine Sandgrube aus dem 18. Jahrhundert und ein Bierkeller aus dem 19. Jahrhundert. Die fortschreitende Dokumentation dieser subterranen Strukturen verdeutlicht ihre tiefe Verknüpfung mit der Entwicklung Nottinghams und bietet wertvolle Einblicke in die Anpassung menschlicher Gesellschaften an ihre Umgebung.
Internationale Höhlenrettungsübung in Ungran: Über 60 Retter aus 17 Ländern trainieren
Die Österreichische Höhlenrettung veranstaltete am 5. Mai 2026 eine internationale Höhlenrettungsübung in Ungran. Mehr als 60 Höhlenretter aus 17 Ländern nahmen teil, um komplexe medizinische Rettungsszenarien unter Tage zu trainieren.
Die Österreichische Höhlenrettung veranstaltete am 5. Mai 2026 eine internationale Höhlenrettungsübung in Ungran. Mehr als 60 Höhlenretter aus 17 Ländern nahmen teil, um komplexe medizinische Rettungsszenarien unter Tage zu trainieren.
UpdateAktuelle Forschungsberichte der Arbeitsgemeinschaften: Grabungen in der Bismarckhöhle und Verbindungsarbeiten
Das Höfo-Portal der Arge Grabenstetten informiert über jüngste Erfolge des Arbeitskreises Kluterthöhle bei Grabungsarbeiten in der Bismarckhöhle und Vorbereitungen für die Verbindung zur Paradieshöhle.
Das Höfo-Portal der Arge Grabenstetten informiert über jüngste Erfolge des Arbeitskreises Kluterthöhle bei Grabungsarbeiten in der Bismarckhöhle und Vorbereitungen für die Verbindung zur Paradieshöhle.
Das Höfo-Portal der Arbeitsgemeinschaft Höhle & Karst Grabenstetten e.V. (Arge Grabenstetten) liefert im April und Mai 2026 mehrere aktuelle Berichte aus der deutschen Speläologie. Diese Nachrichten konzentrieren sich auf die Aktivitäten verschiedener Arbeitsgemeinschaften, insbesondere des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V. (AKKH) im nordrhein-westfälischen Karstgebiet.
Fortschritte in der Bismarckhöhle
Der AKKH meldete am 3. Mai 2026 den erfolgreichen Einsatz einer Spillwinde bei Grabungsarbeiten in der Bismarckhöhle. Diese technische Unterstützung ermöglichte eine effizientere Materialförderung zur Westfalenhalle innerhalb des Höhlensystems. Bereits am 20. April 2026 wurden umfangreiche Vorbereitungen für die Renaturierung und weitere Grabungen im nordwestlichen Bereich der Kleinen Halle im Kluterthöhlensystem, Abteilung Bismarckhöhle, durchgeführt. Diese kontinuierlichen Explorations- und Dokumentationsarbeiten sind entscheidend für das Verständnis der komplexen geologischen Strukturen dieses Karstgebietes.
Internationale Kooperation und Ausbildung
Neben den heimischen Aktivitäten war ein Team der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken (FHKF) Ende April 2026 in Belgien unterwegs. Dort nutzte es das Fort de Barchon nahe Lüttich als spezialisiertes Übungsgelände für Seiltechnik (SRT), eine essenzielle Fähigkeit in der modernen Höhlenbefahrung. Diese internationalen Austausche und Trainingseinheiten tragen zur Weiterentwicklung der Speläologie bei und sichern die fachliche Kompetenz der Höhlenforscher.
Neue Tierarten in kambodschanischen Karsthöhlen entdeckt
Eine aktuelle Studie enthüllt eine überraschende Artenvielfalt in den isolierten Kalksteinhöhlen Westkambodschas, darunter bisher unentdeckte Geckos, Mikroschnecken und Tausendfüßer.
Eine aktuelle Studie enthüllt eine überraschende Artenvielfalt in den isolierten Kalksteinhöhlen Westkambodschas, darunter bisher unentdeckte Geckos, Mikroschnecken und Tausendfüßer.
